Strandspaziergang
Kisho bei einem morgendlichen Spaziergang am Ostseestrand während unseres Urlaubs in Dannemare (Lolland, Dänemark)
Kisho bei einem morgendlichen Spaziergang am Ostseestrand während unseres Urlaubs in Dannemare (Lolland, Dänemark)
Die Wunder der neuartigen Verpackungstechnik beeindrucken mich so sehr, dass ich vor dem Spezialöffnen der saugstarken Küchentücher kurz innehalten musste. Als schlichtes Gemüt habe ich doch tatsächlich nur eine geschwungene Perforation gesehen! – Kommt bald die Premiumöffnung? Ich bin gespannt.
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Nykøbing (Falster, Dänemark)
Maribo (Lolland, Dänemark)
Dergenthin (Brandenburg, Deutschland)
Warum? Deshalb.
Schon vor ein paar Jahren bin ich durch Orange Crate Art auf den US-amerikanischen Zeichner Ernie Bushmiller (1905–1982)1 aufmerksam geworden2. Bushmillers wohl bekannteste Comic-Serie „Nancy“ besticht durch ihren Minimalismus, zu dem auch „some rocks“ gehören, einige Steine, die immer wieder auftauchen.
Hier sind sie unten links:
(Das konnte ich mir jetzt nicht verkneifen.) Doch warum ausgerechnet drei? Der Comiczeichner und -theoretiker Scott McCloud schreibt dazu:
Ernie Bushmiller didn’t draw A tree, A house, A car. Oh, no. Ernie Bushmiller drew THE tree, THE house, THE car. Much has been made of the “three rocks.” Art Spiegelman explains how a drawing of three rocks in a background scene was Ernie’s way of showing us there were some rocks in the background. It was always three. Why? Because two rocks wouldn’t be “some rocks.” Two rocks would be a pair of rocks. And four rocks was unacceptable because four rocks would indicate “some rocks” but it would be one rock more than was necessary to convey the idea of “some rocks.”
Diese drei Steine finde ich grandios, und so halte ich oft Ausschau nach einer solchen Formation. Während ich sie in meinem Umfeld noch nicht finden konnte, ist sie mir kürzlich in einem gut 450 Jahre alten Holzschnitt aufgefallen.
Diese Abbildung3 zweier Schaftbelüftungenen stammt aus dem 1556 veröffentlichten Buch „De re metallica“, das sich mit dem Bergbau, der Metallveredelung und der Verhüttung befasst. Wie in vielen anderen Holzschnitten dieses Buchs gibt es hier zahlreiche Steine zu sehen, mit denen die Landschaft angedeutet wird. Unnötig zu sagen, dass mich die drei Steine am linken Rand etwa auf halber Höhe an die von Ernie Bushmiller erinnern (auch wenn es bei Agricola nicht bei diesem Trio bleibt).
So, jetzt gehe ich mit Kisho spazieren – vielleicht sehe ich ja heute „some rocks“ …
Nein, nicht irgendwo in Brasilien, sondern im Hobonichi Techo, von dem ich auch nach sechs Monaten noch so angetan bin wie zu Beginn. – In der Stiftschlaufe ein leicht modifizierter Pilot S20.
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