Einige Steine (3)

Im Wald bei Rüs­sels­heim gibt es einen Hau­fen Steine. Über den Zweck die­ser Steine habe ich lange gerät­selt, doch ange­sichts des recht auf­wän­di­gen Schut­zes1 muss es ein wich­tiger sein.

Einige Steine (3)

Vor weni­gen Tagen kam ich end­lich dar­auf: Wer mag, nimmt sich drei Steine und formt mit die­sen seine per­sön­li­che Vari­ante „eini­ger Steine“. Das war meine:

Einige Steine (3)

Offen­bar küm­mert sich jemand um die Pflege des Hau­fens, denn am nächs­ten Tag waren meine eini­gen Steine wie­der weg.

  1. Der Umstand, dass aus­ge­rech­net drei Sei­ten geschützt sind und nicht etwa nur eine oder alle vier, hätte mich eigent­lich rasch auf die Erklä­rung brin­gen müs­sen.

Zeichen der Zeit

Schrift, die sich auf­löst und ver­schwin­det, übt einen beson­de­ren Reiz auf mich aus.

Zeichen der Zeit

Naks­kov (Lol­land, Dänemark)

Zeichen der Zeit

Naks­kov (Lol­land, Dänemark)

Zeichen der Zeit

Per­le­berg (Bran­den­burg, Deutschland)

Zeichen der Zeit

Per­le­berg (Bran­den­burg, Deutschland)

Zeichen der Zeit

Per­le­berg (Bran­den­burg, Deutschland)

Zeichen der Zeit

Per­le­berg (Bran­den­burg, Deutschland)

Zeichen der Zeit

Per­le­berg (Bran­den­burg, Deutschland)

Zeichen der Zeit

Rohr­berg (Sachsen-​Anhalt, Deutschland)

MARS CHROMA

Heute ein rascher Blick auf den Deckel der Blech­schach­tel, die zwölf Farb­stifte der Marke STAEDTLER MARS CHROMA ent­hält. – Der Gestal­tung des Mar­s­kop­fes nach stammt die Schach­tel aus der Zeit von 1957 bis 1963.

MARS CHROMA

MARS CHROMA

MARS CHROMA

MARS CHROMA

MARS CHROMA

MARS CHROMA

Einige Sterne

Meine Freude an „some rocks“ des US-​amerikanischen Zeich­ners Ernie Bush­mil­ler hat sich zu einer ange­neh­men Obses­sion ent­wi­ckelt. So halte ich nicht nur Aus­schau nach die­ser For­mation in mei­ner Umge­bung, son­dern freue mich auch über die Vari­an­ten, die Michael Led­dy in sei­nem Web­log Orange Crate Art1 prä­sen­tiert. In sei­ner neu­es­ten nutzt er ein 5000 Jahre altes Pik­to­gramm aus Meso­po­ta­mien, das drei Steine zeigt, „Berg“ bedeu­tet und schließ­lich zum Keil­schrift­zei­chen „kur“ wurde. So wan­deln Nancy und Sluggo nun in „Nancy revi­sed“ auf schrift­his­to­ri­schen Pfaden.

Einige Sterne

Nach­dem mir kürz­lich auf einem Wer­be­pla­kat ein Stern­chen auf­ge­fal­len ist, habe ich etwas über die­ses Zei­chen gele­sen und bin dabei auf den Aste­ris­mus gesto­ßen. Das im Engli­schen „aste­rism“ genannte Satz­zei­chen (Uni­code U+2042) heißt in der Zei­chen­ta­belle von Micro­soft Win­dows „Stern­gruppe“ und besteht ebenso wie „some rocks“ und „kur“ aus drei Ele­menten. Klar, dass ich die­sen Fund nicht unver­ar­bei­tet las­sen konnte:

Einige Sterne

Wäh­rend in die­ser klei­nen Albern­heit die Stern­gruppe als sol­che und – ebenso wie die drei Steine für die Land­schaft – für den Ster­nen­him­mel auf­tritt, kenn­zeich­net sie in der Typo­grafie eine kleine Unter­bre­chung im Text oder weist auf einen Abschnitt hin.

  1. Orange Crate Art fei­ert heute sei­nen zehn­ten Geburts­tag. Happy Bir­th­day! :-)

Wundersame Welt der Waren (28)

Die Haupt­aus­sage mit einem Stern­chen? Die­ses Wer­be­pla­kat von Barilla musste ich mir ge­nauer anschauen.

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Viel­leicht bin ich ja ein zu kri­ti­scher Zeit­ge­nosse, aber für mich ist das Stern­chen nicht po­sitiv kon­no­tiert, da es häu­fig auf Ein­schrän­kun­gen ver­weist. So auch hier:

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Also ent­hält nur eines der vier gezeig­ten Pes­tos fri­sches Basi­li­kum1. Bemer­kens­wert finde ich, dass die Eti­ket­ten von zwei wei­te­ren Pes­tos eben­falls Basi­li­kum zei­gen; die­ses dürfte dem­nach nicht frisch sein (es sei denn, die Eti­ket­ten tra­gen den Hin­weis „Ser­vier­vor­schlag“ und bil­den die Zuta­ten nicht not­wen­di­ger­weise kor­rekt ab). Was dann noch der Zusatz „KEINE KOMPROMISSE“ aus­sa­gen soll, wo doch schon Zuge­ständ­nisse gemacht wur­den, ist mir rät­sel­haft. Aber ich gehöre wohl nicht zur Zielgruppe …

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  1. Genau­ge­nom­men ist Basi­li­kum nur direkt nach der Ernte frisch, aber das nur neben­bei.

Kopfschmuck

Kopfschmuck

Wo andere Haare haben, habe ich Platz, denn nach­dem mein Kopf­haar schon vor vie­len Jah­ren weni­ger gewor­den ist, trage ich den Rest sehr kurz oder – noch lie­ber – gar nicht. Die Pflege macht jedoch manch­mal ein Pflas­ter nötig, das zu ver­zie­ren ich mir dies­mal nicht ver­knei­fen konnte.

Drei

Fund­stü­cke von der däni­schen Ostseeküste.

Drei

Abge­schlif­fe­nes Glas

Drei

Ziem­lich runde Steine

Drei

Loch­steine (soge­nannte Hühnergötter)

Die Stü­cke sind zwi­schen 20 und 43 mm groß.

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