The Catalogue of American Mechanical Pencils

Das Buch „The Cata­lo­gue of Ame­ri­can Mecha­ni­cal Pen­cils“ ist nun erschie­nen und erhält­lich. Der Preis in US-​Dollar inklu­sive Ver­sand beträgt 42,94 (USA), 53,94 (Deutsch­land und UK) und 49,65 (Kanada); wer außer­dem die CD mit den Fotos des Buches möchte, legt 7,95 US-​Dollar drauf. Bezahlt wer­den kann per Scheck oder Pay­Pal (die Kon­takt­da­ten des Au­tors fin­den sich auf sei­ner Web­site). – Nein, ich bekomme keine Pro­vi­sion, son­dern unter­stütze blei­stif­tige Akti­vi­tä­ten ganz uneigennützig.

Saugfähige Reklame

Meh­rere Jahr­zehnte blieb die­sem 149 × 83 mm klei­nen Lösch­blatt mit rosa Rück­seite und Reklame für die „Mars“-Produkte von STAEDTLER der bestim­mungs­ge­mäße Gebrauch erspart.

Saugfähige Reklame

Auch bei mir ist es sicher, muss es doch keine Tinte, son­dern nur mei­nen inter­es­sier­ten Blick aufsaugen.

Bewährt

Nur sel­ten erfährt der nor­male Blei­schrei­ber etwas von der Qua­li­täts­kon­trolle, doch im April 1954 bot die Eagle Pen­cil Com­pany mit die­ser ganz­sei­ti­gen Anzeige in der „Pro­gres­sive Archi­tec­ture“ einen Einblick.

Bewährt

Die Kon­trolle begann mit der „Eagle Shad­ing Machine“, die den Blei­stift unter reproduzier­baren Bedin­gun­gen über das Papier führte. Auf letz­te­res schaute dann ein Reflek­to­me­ter, das die Schwär­zung bestimmte.

Bewährt

Bewährt

Der Test­auf­wand, der den 17 Här­te­gra­den des Eagle Tur­quoise zuteil wurde, war offen­bar erheb­lich, vor­aus­ge­setzt, man nutzte die Maschi­nen nicht nur für wer­be­wirk­same Auftritte.

Bewährt

Mich würde inter­es­sie­ren, wel­che ande­ren Geräte und Ver­fah­ren es damals gab und wie man heute prüft.

Bewährt

Unnö­tig zu sagen, dass ich die Gestal­tung der Anzeige ein­fach klasse finde.

Bewährt

Nach­trag vom 18.10.11: Wel­che Gerät­schaf­ten die Eagle Pen­cil Com­pany noch präsen­tierte, zeigt diese mit „100 Years of Basic Rese­arch“ über­schrie­bene Seite aus dem Kata­log des Jah­res 1956, für deren Scan ich Her­bert R. sehr danke. – Bil­der zum Ver­grö­ßern anklicken.

„100 Years of Basic Research”

„100 Years of Basic Research”

„100 Years of Basic Research”

„100 Years of Basic Research”

„100 Years of Basic Research”

„100 Years of Basic Research”

„100 Years of Basic Research”

Ein wenig bizarr mutet die­ses Instru­men­ta­rium schon an, und ich kann mir nur schwer vor­stel­len, dass man es tat­säch­lich ziel­füh­rend ein­ge­setzt hat.

PACATO penclip

Ver­mut­lich von einem Kor­d­el­stop­per inspi­riert wurde der Erfin­der des PACATO penclips.

PACATO penclip

Das nütz­li­che Zube­hör hält Stifte mit einem Durch­mes­ser von bis zu 11 mm und kraft eines Magne­ten an Noten­stän­der, Kühl­schrank und ande­ren geeig­ne­ten Ober­flä­chen. Die Feder des gut 42 mm lan­gen und 20 mm dicken Clips ist gut aus­ge­legt, hält sie doch den Stift sicher, ohne Druck­stel­len zu hin­ter­las­sen; der Magnet indes könnte etwas stär­ker sein, soll­te sich aber bei Bedarf durch einen Neodym-​Exemplar erset­zen lassen.

PACATO penclip

Den Clip gibt es bei Paga­nino („Alles für Geige, Brat­sche, Cello und Kon­tra­bass”) für 2,95 Euro.

PACATO penclip

Danke an Kai für den Hin­weis auf den PACATO penclip!

Faber-​Castell Thermochrom

Faber-Castell Thermochrom

Sieht aus wie ein Etui mit Wachs­mal­krei­den für kleine Hände, ist aber Spe­zi­al­werk­zeug: Der Tem­pe­ra­tur­mess­stift Ther­mochrom 2815 von Faber-​Castell kam immer dann zum Ein­satz, wenn man wis­sen wollte, wie heiß eine Ober­flä­che ist.

Faber-Castell Thermochrom

Dazu strich man mit dem Stift auf das Mate­rial und war­tete kurz auf den Farb­um­schlag. Glich die­ser dem Eti­kett, war die auf­ge­druckte Tem­pe­ra­tur erreicht.

Faber-Castell Thermochrom

Die sechs 80 mm lan­gen, 8 mm dicken und wach­si­gen Stifte mit Papie­rung deck­ten den Bereich von 75 bis 200 °C ab; wei­tere Vari­an­ten gab es für Tem­pe­ra­tu­ren bis 670 °C.

Faber-Castell Thermochrom

Ich ver­mute, dass die­ses Etui aus den frü­hen 1960er Jah­ren stammt.

Faber-Castell Thermochrom

Beweisstück

Mit über 500 km/​h so ruhig und leise durch die Luft glei­ten, dass selbst ein Blei­stift auf der Arm­lehne ste­hen bleibt? Die Vickers Vis­count mit vibra­ti­ons­freien Pro­pel­ler­tur­bi­nen von Rolls Royce machte es mög­lich und die Trans-​Australian Air­lines 1954 dar­aus eine Reklame.

Beweisstück

Umschlag mit Inhalt (Bil­der zum Ver­grö­ßern anklicken)

Beweisstück

Umschlag (leer, Rückseite)

Beweisstück

Inhalt (Vor­der­seite)

Beweisstück

Inhalt (Rück­seite)

Beweisstück

Inhalt (Vor­der­seite, Ausschnitt)

Danke an Her­bert R. für die Scans!

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