Ein außergewöhnlicher Spitzer

Es begann mit Schlüs­seln. Joshua Tha­cker, Künst­ler und Juwe­lier aus Ken­tu­cky, USA, ver­zierte erst seine Schlüs­sel, dann die eini­ger Freunde mit Gra­vu­ren; spä­ter folg­ten viele Auf­trags­ar­bei­ten. Man­che die­ser Schlüs­sel öff­ne­ten kein Schloss, hat­ten aber einen sym­bo­li­schen Wert und erfreu­ten auch die­je­ni­gen, die sich ansons­ten nichts aus Schmuck machen. Der Auto­di­dakt liebt es zudem, All­tags­ge­gen­stände in außer­ge­wöhn­li­che Stü­cke zu ver­wan­deln, und wid­mete sich kürz­lich dem als „Gra­nate“ bekann­ten Spit­zer­klas­si­ker von Möbius+Ruppert.

Ein außergewöhnlicher Spitzer

Er fin­det, dass Blei­stift­spit­zer zu den Gegen­stän­den gehö­ren, die auf­grund ihrer Funk­tion und des­sen, was sie für Künst­ler und Kunst­hand­wer­ker bedeu­ten, nicht nur Werk­zeug, son­dern auch Lein­wand sein kön­nen. Die­ser kleine, nüch­terne Gegen­stand, so Joshua Tha­cker wei­ter, ging vie­len schö­nen Meis­ter­werke und gro­ßen Leis­tun­gen der Mensch­heit vor­aus, so dass er eine beson­dere Bear­bei­tung in jeder Form verdient.

Ein außergewöhnlicher Spitzer

Der Künst­ler, der sich von den unter­schied­lichs­ten Din­gen in sei­nem Umfeld inspi­rie­ren lässt, arbei­tet in ver­schie­de­nen Sti­len, bevor­zugt aber Steam­punk, Art Deco und Indus­trial. Seine Werke bie­tet er auf Etsy an; Son­der­wün­schen gegen­über ist er aufgeschlossen.

Ein außergewöhnlicher Spitzer

Die gra­vierte „Gra­nate“ wird auf Kun­den­wunsch ange­fer­tigt (die hier gezeigte gehört dem Künst­ler) und kann mit zwei oder drei Buch­sta­ben per­so­na­li­siert wer­den. Das Werk kos­tet umge­rech­net etwa 54 Euro inklu­sive Spit­zer plus Ver­sand; güns­ti­gere Vari­an­ten mit weni­ger Gra­vur sind in Planung.

Ein außergewöhnlicher Spitzer

Die Arbeit und die Gedan­ken des Künst­lers gefal­len mir sehr gut, und so habe ich bereits die Gra­vur eines Pol­lux in Auf­trag gegeben.

Vie­len Dank an Joshua Tha­cker für die Fotos!

Insights X 2016

Da mir die Muße und auch der Schwung feh­len, etwas über die Insights X in Nürn­berg zu schrei­ben, mache ich mal den Aggre­ga­tor1 und ver­weise auf das, was andere Teil­neh­mer des Blogger-​Treffens über diese Messe ver­öf­fent­licht haben; so gehen die­jei­ni­gen, die hier nach der Insights X suchen, nicht leer aus.

Nach­trag vom 5.11.16: Links unter „Blei­stift“ erweitert.

  1. Als ein sol­cher fühle ich mich jedoch nicht son­der­lich wohl, weil es davon bereits zu viele gibt und ich lie­ber eigene Inhalte anbiete.↩

Kurz notiert

  • Wer 620 Schwei­zer Fran­ken los­wer­den und dafür einen Spit­zer haben möchte, wird bei Hie­ro­ny­mus fün­dig. – Danke an Frau Fischer für den Hin­weis auf die­ses bemerkens­werte Produkt!
  • Zum Monats­wech­sel erschien bei Pres­tel das Buch „Schreib­wa­ren“; es ent­hält auch einen Bei­trag von mir. – Eine eng­li­sche Aus­gabe („Sta­tio­nery Fever“) ist eben­falls erhältlich.
    Schreibwaren (Prestel)
  • Aus der Reihe „Tools of the Trade“ des NPR: „Trace The Remar­kable History Of The Hum­ble Pen­cil“. – Danke an Andreas Wein­ber­ger und Sean für den Hinweis!
  • Ein Rück­blick auf die Blei­stift­fer­ti­gung von Eber­hard Faber in New York: „New York Today: Our Past in Pen­cils“. – Danke an Michael Leddy für den Hinweis!
  • Am ver­gan­ge­nen Sams­tag war ich einen hal­ben Tag auf der Insights X in Nürn­berg, der noch recht neuen1 PBS2-Messe in Nürn­berg; man hatte mich zu einem Blogger-​Treffen ein­ge­la­den. Beson­ders gefreut hat mich das Tref­fen mit Mat­thias, mit dem ich seit 2009 in Kon­takt stehe, und sei­ner Fami­lie. Die Zeit war knapp, und wie erwar­tet habe ich mich haupt­säch­lich am Stand von STAEDTLER aufgehalten.
    Insights X
    Ob es einen Blog-​Beitrag zur Insights X geben wird, kann ich noch nicht sagen.
  1. Sie fand erst­mals 2015 statt.↩
  2. Papier, Büro, Schreib­wa­ren.↩

Shiba Inu Masking Tape

Shiba Inu Masking Tape

Unser Kisho ist ein ganz beson­de­rer Hund1, und so kann ich nur sel­ten an etwas vor­bei­ge­hen, was mit dem Shiba Inu zu tun hat. Inzwi­schen haben wir Bücher, Deko­ar­ti­kel, Hals­tü­cher und vie­les mehr, aus und von denen uns diese japa­ni­sche Rasse ent­ge­gen­lä­chelt. Klar, dass ich beim „Shiba Inu Mas­king Tape“ des japa­ni­schen Her­stel­lers Mind Wave sofort zugrei­fen musste.

Shiba Inu Masking Tape

Das „Shiba Inu Mas­king Tape“ im Hobo­ni­chi Techo

Das aus Japan stam­mende „Mas­king Tape“ (auch „Washi Tape“) ist ein halb­trans­pa­ren­tes Kle­be­band aus Pflan­zen­fa­sern, das in der bun­ten Aus­füh­rung vor etwa zehn Jah­ren popu­lär wurde und heute mit unzäh­li­gen Deko­ren sowie in ver­schie­de­nen Brei­ten erhält­lich ist. Man kann es von Hand abtren­nen, auf fast allen Flä­chen anbrin­gen und rück­stands­los ent­fer­nen, wodurch es sich ein­fach ver­ar­bei­ten lässt. Beliebt ist es vor allem für das soge­nannte „Scrap­boo­king“, aber auch für andere deko­ra­tive und unter­halt­same Zwecke.

Das fünf Meter lange und 18 mm breite Band ist mit zwölf ver­schie­de­nen und in mei­nen Augen sehr schön gestal­te­ten Shiba-​Köpfen bedruckt und kos­tet etwa 4,50 Euro; gekauft habe ich es bei Etsy.

  1. Natür­lich sagen das alle Hun­de­hal­ter von ihrem Vier­bei­ner.↩

Stiftebecher des Monats (2)

Stiftebecher des Monats

Der als Trink­ge­fäß gedachte Becher ist aus der Serie „The Wave“1 des däni­schen Anbie­ters Play­type2; ich habe ihn im Ber­li­ner Buch­sta­ben­mu­seum für etwa 15 Euro erwor­ben. Er ist aus Kera­mik, 83 mm hoch und hat einen Durch­mes­ser von 82 mm. – Für das Foto durfte er vor­über­ge­hend vom Schreib- auf den Ter­ras­sen­tisch umziehen.

← vor­he­rige | Stif­te­be­cher des Monats | nächste →

  1. Das Fra­ge­zei­chen stammt natür­lich aus dem gleich­na­mi­gen Font.↩
  2. Von Play­type kommt auch der Font Safety Text, den Viking u. a. für die Blei­stifte ver­wen­det.↩
Nach oben scrollen