Sonntag

14. Januar 2018

Höhepunkt des Tages: Eine große Runde mit Kisho und der neun Monate alten Noriko.

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№ 1904

10. Januar 2018

Heute ein rascher Blick auf die Mars Lumograph Tracing Refills № 1904 von J.S. STAEDT­LER.

№ 1904

Die Gestaltung finde ich außerordentlich gelungen. Der Aufwand, der getrieben wurde, ist beträchtlich: Das Innere ist unterteilt, so dass jede Mine spielfrei in einem eigenen Fach steckt, und das sog. Zwingchen am Minenende, das ein Herausfallen aus dem Minenhalter verhindert, ist mit „GERMANY” und dem Härtegrad gekennzeichnet.

№ 1904

Die Lumograph-Minen mit der Artikelnummer 1904 gab es in verschiedenen Ausführungen. Die deutsche Variante der hier gezeigten Verpackung trug die Bezeichnung „Blei-Einlagen”, und eine andere mit dem Mars-Kopf von 1925 war mit „Blei-Minen” beschriftet. – „Tracing Refills” bezieht sich wohl auf den Einsatz dieser Minen für das technische Zeichnen.

Eine Datierung fällt mir schwer. Die Marke „Lumograph” wurde 1931 eingetragen, und in den 1950er Jahren sahen die Minenverpackungen anders aus. So könnte dieses Set etwa 70 bis 80 Jahre alt sein.

Die 2,5 mm dicken und werkseitig gespitzten Minen sind geriffelt, was den Halt in der Zwinge des Fallminenstift verbessert, und schreiben bemerkenswert sauber und glatt.

Danke an Sean von Contrapuntalism für diese Minen!

Nachtrag: Gar nicht angesprochen habe ich das Logo (wie konnte ich das versäumen?).

№ 1904

Bis auf den Viertelmond sind mir die Herkunft und die Bedeutung der grafischen Elemente fremd, aber ich werde versuchen, mehr herauszufinden. – Oben in der Mitte könnten sich drei Stifte befinden, ähnlich dieser Darstellung, aber das ist nur eine Vermutung.

J.S. STAEDTLER LUNA 6315

5. Januar 2018

Aus einem Konvolut alter Stifte von J.S. STAEDTLER: Der Bleistift LUNA 63151.

J.S. STAEDTLER LUNA 6315

Das Besondere an diesem Bleistift ist sein wellenförmiges Dekor aus drei breiten und drei schmalen Streifen. Es sieht nicht so aus, als wäre eine Schablone wie z. B. beim Bajazzo verwendet worden; vielmehr machen die Streifen den Eindruck, als hät­te man sie mit einem Pinsel aufgetragen.

J.S. STAEDTLER LUNA 6315

Das genaue Alter des LUNA 6315 kenne ich nicht, aber auf einem Etikett neben diesem Stift in der Vertretermappe, die das Konvolut beherbergt, steht „1948″. – Die Wort-Bild­marke „LUNA” wurde 1914 eingetragen; meines Wissens wird sie nur noch von STAEDT­LER Japan für den Druckbleistift LUNA 7612 und von STAEDTLER Malaysia genutzt.

J.S. STAEDTLER LUNA 6315

Die Jahrzehnte hat der LUNA 6315 gut überstanden. Der Lack und die Tauchkappe sind bis auf kleine, wohl durch die Lagerung bedingte Oberflächenschäden in gutem Zustand und die Verleimung ist intakt. Die Mine ist subjektiv etwa so hart wie die des STAEDTLER Mars Lumograph F und schreibt glatt und sauber.

J.S. STAEDTLER LUNA 6315

Unnötig zu sagen, dass mir dieser Bleistift sehr gut gefällt. Das Dekor, der mit dem Ring korrespondierende goldfarbene Prägedruck, der Viertelmond2, die geschmackvolle Typo­grafie (man beachte den ungewöhnlichen Querstrich des „A”), die lange Tauchkappe – das alles finde ich sehr gelungen.

  1. Im Interesse der besseren Lesbarkeit lasse ich die Anführungszeichen weg. – Ich wüsste zu gerne, warum man damals den Produktnamen oft in Anführungszeichen einge­schlossen hat.
  2. Soweit ich weiß, ist der Viertelmond das älteste Warenzeichen von STAEDTLER, denn es wurde bereits 1887 angemeldet (genutzt hat man es bis in die 1950er Jahre hinein).

Spitzenvergleich

4. Januar 2018

Hat sich gerade so ergeben und passt hierher1: Ein Vergleich des CARL Angel-52 (links) und des Möbius+Ruppert Pollux (rechts) am Beispiel des Mitsubishi uni Arterase (lime green)3.

Spitzenvergleich

Aufgrund der konkaven Form lässt sich kein eindeutiger Spitzenwinkel bestimmen, doch die Betrachtung der Enden der Schnittflächen liefert ein paar grobe Werte (die Winkel habe ich im ausgedruckten Foto ermittelt).

Spitzenvergleich

Eine umfangreiche Übersicht zahlreicher Spitzer und ihrer Winkel gibt es unter „Sharp­eners” bei Bleistift. – Das war's auch schon für heute.

  1. Wohin auch sonst.
  2. Genauer: CARL Angel-5 Royal mit dem Fräser des Angel-5 Standard.
  3. Der Angel-5 hat einen Spitzstopp und der Pollux schneidet eine nadelfeine Spitze; auf letztere habe ich hier jedoch verzichtet, da sie bei einem Farbstift sofort abbricht.

2018

1. Januar 2018

2018

Meinen Lesern ein gutes neues Jahr und danke für das Interesse sowie die rege Teilnahme an diesem Weblog!

„Weit muß die Mine aus dem Holz ragen”

31. Dezember 2017

Aus „Technisches Zeichnen im Technik-Unterricht” von Ulrich Lange (Verlag Julius Klink­hardt, 1975):

„Weit muß die Mine aus dem Holz ragen”

Diese Anforderung erfülle ich gerne.

„Weit muß die Mine aus dem Holz ragen”

KUM Ultra CLN

30. Dezember 2017

Noch recht neu auf dem Markt ist der Ultra CLN von KUM. Das Versprechen des „super soft erasing” hat mich spontan zugreifen lassen, auch wenn mir die Gestaltung1 des Radierers nicht sonderlich zusagt.

KUM Ultra CLN

Laut Manschette kommt der Ultra CLN ohne PVC, Phtalate und Latex aus; zudem soll er nicht krümeln sowie papierschonend und für alle Oberflächen geeignet sein. Was mit „No discolouration of the eraser on paper” gemeint ist, erschließt sich mir allerdings nicht. – Neben diesen und den üblichen Angaben auf der Manschette findet sich „037″ als Blind­prägung direkt auf dem Radierer (ein Produktionscode?).

KUM Ultra CLN

Der Ultra CLN ist etwas weicher als der Tombow Mono, aber härter als z. B. der Hinodewa­shi Matomaru-kun, und so neigt er im Gegensatz zu letzterem nicht zum Einreißen. Seine Radierleistung empfinde ich als gut bis sehr gut und die Krümelbildung als gering (ich habe jedoch den Eindruck, als krümele der schwarze geringfügig mehr als der weiße). Positiv ist auch, dass er selbst bei weicheren Bleistiften2 nicht schmiert. Der Ultra CLN hat viel weni­ger „Grip” als die beiden genannten Radierer, kommt aber trotzdem mit geringer Anpress­kraft aus. Dies ist besonders bei empfindlichem Papier wie dem mit 52 g/m² sehr dünnen Tomoe River von großem Vorteil, denn es verringert die Gefahr der Beschädigung deutlich (so benutze ich den diesen Radierer bevorzugt im Hobonichi Techo). Obendrein ist der Ultra CLN sehr sparsam.

KUM Ultra CLN

Fazit: Der KUM Ultra CLN ist für mich eine sehr erfreuliche Radierer-Neuheit. – Meine Exem­plare habe ich im örtlichen Schreibwarenhandel für 80 Euro-Cent pro Stück gekauft.

  1. Zum Einsatz kam hier übrigens der Font Bauhaus von 1975.
  2. Getestet mit STAEDTLER Mars Lumograph 100 2H bis 6B und radierbaren Arterase-Farbstiften von Mitsubishi/uni.

So wird's gemacht

29. Dezember 2017

Aus „A Textbook on Ornamental Design. Geometrical Drawing, Freehand Drawing, Historic Ornament” (1901):

So wird's gemacht

The pencil should be sharpened as shown at A, Fig. 14. Cut the wood away as to leave about ½ or ⅜ of an inch of the lead projecting; then sharpen it flat by rubbing it against a fine file or a piece of fine emery cloth or sandpaper that has been fastened to a flat stick. Grind it to a sharp edge like a knife blade, and round the corners very slightly, as shown in the figure. If sharpened to a round point, as shown in B, the point will wear away very quickly and make broad lines; when so sharpened it is difficult to draw a line exactly through a point. The lead for the compasses should be sharpened in the same manner as the penciil, but should have its width narrower. Be sure that the compass lead is so secured that, when circles are struck in either direction, but one line will be drawn with the same radius and center.


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