Fundstück
Beim Ausdünnen meiner Druckbleistift-Sammlung ist mir auf der Unterseite des Kartons eines Rotring Rapid Pro ein Druckfehler aufgefallen:
(zum Vergrößern anklicken)
„Distrusted“ ist herrlich.
Beim Ausdünnen meiner Druckbleistift-Sammlung ist mir auf der Unterseite des Kartons eines Rotring Rapid Pro ein Druckfehler aufgefallen:
(zum Vergrößern anklicken)
„Distrusted“ ist herrlich.
Bereits seit Januar online ist das Weblog „unofficialroting“. Der Schwerpunkt liegt auf Tuschezeichnern, doch auch Druckbleistifte, Füllfederhalter, Zeichengerät und Zubehör gibt es zu sehen. Mich sprechen die großartigen Fotos und die detaillierten Informationen sehr an, und so werde ich dieses Weblog mit Interesse verfolgen. – Danke an Taking note!
Auch heute gibt’s nur einen schnellen Scan, und zwar von einer Anzeige, die 1977 den Druckbleistift STAEDTLER MARS-MICROGRAPH HS bewarb1.

Soweit ich weiß, stand „HS“ für „half sliding“. – Die an einen Integralhelm erinnernde Variante des Marskopfes und die unkonventionelle DT-Ligatur wurden von 1973 bis 2001 benutzt.
Freunde der gehobenen Schreibkultur zeigen gerne ihr Gerät, und so habe ich gestern auf der Paperworld sofort meinen Druckbleistift gezückt, als deh von giant leap die Idee zu einem Penfie hatte. Heute bin ich Robert Neumann vom Fachgeschäft Format in Darmstadt begegnet und habe die Gelegenheit genutzt.
Rechts Robert Neumann mit seinem SUPER5, links ich mit einem modifizierten Pilot S20.
Heute ein kurzer Blick auf den noch recht neuen Druckbleistift MONO graph von Tombow.
Der MONO graph ist 14,7 cm lang, an der taillierten Griffzone 1 cm dick und 17 g leicht. Sein Schwerpunkt liegt 6,5 cm hinter dem 4 mm langen und nicht versenkbaren Minenführungsröhrchen, und so lässt er sich gut handhaben. – Material- und Verarbeitungsqualität finde ich sehr gut. Alle Teile sitzen bündig, die Mechanik arbeitet geschmeidig und die dreigeteilte Zwinge ist aus Metall (was heutzutage leider nicht mehr selbstverständlich ist).
Die beiden Besonderheiten des MONO graph sind der Minenvorschub und der Radierer. Der Vorschub geschieht über Druck auf das obere Ende des Clips1 längs des Stifts oder über den von Pilot bekannten „Shaker“-Mechanismus. Das zehnfache Drücken oder Schütteln transportiert die Mine um gut 7 mm, und das Verschieben des Clips zum Radierer hin arretiert den Mechanismus. Der Radierer ist 26 mm lang und 5,5 mm dick und damit der zweitgrößte, der mir bisher in einem Druckbleistift untergekommen ist2; die Drehung des Endes schiebt in heraus.
Den Tombow MONO graph für 0,3- und 0,5-mm-Minen gibt es bei den einschlägigen Versendern für etwa 5 Euro und außer im klassischen MONO-Farbschema noch in Schwarz, Rot, Blau, Gelbgrün und Rosa; der Dreierpack Ersatzradierer liegt bei knapp 1,50 Euro. In Deutschland ist der MONO graph leider nicht erhältlich.
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