Handreichung
French, Thomas E.: A Manual of Engineering Drawing For Students and Draftsmen. New York und London: McGraw-Hill, 6. Auflage 1941.
French, Thomas E.: A Manual of Engineering Drawing For Students and Draftsmen. New York und London: McGraw-Hill, 6. Auflage 1941.
Grandios: Die Verpackung des dicken blauen Farbstifts 2671 aus der „Faber 6“-Serie von A.W. Faber.
Aus dem gleichen Buch wie die Anzeige für die IDUNA-2 stammt diese etwa 13,5 × 10 cm große von Schwan.
Die Druckqualität lässt zwar zu wünschen übrig, doch die dreidimensionale Schrift ist sicher wert, gezeigt zu werden.
Damals wurde eben noch von Hand gerendert.
Einen mächtigen Apparat brachte die Idea-Maschinenfabrik von Hans Michaelis aus Leipzig in Stellung, um „jedem Stifte jede Spitze“ zu geben.
Die im Original nur etwa 75 × 45 mm kleine Anzeige im Buch „Technisches Zeichnen“ aus dem Jahr 19421 zeigt zwar nur wenige Details der IDUNA-2, lässt aber erahnen, zu was sie fähig war.
Meines Wissens war diese Spitzenvielfalt einzigartig.
Für Fotos, Details und sogar ein Video verweise ich gerne auf www.spitzmaschine.de.
Ein Augenschmaus vor allem für Liebhaber des klassischen Vorspanns, aber auch für die alter Zeichengeräte: „A History Of The Title Sequence“, ein grandioser Kurzfilm von Jurjen Versteeg aus den Niederlanden.
Danke an Stefan für den Hinweis!
Wer wissen will, wie der auf der diesjährigen Paperworld vorgestellte Jubilee Pencil von Derwent gefertigt wurde, erfährt es hier: „Clive Farrar and the Jubilee Pencil“.
Danke an Julie Paradise für den Hinweis!
Ich schaue gerne ganz genau hin und heute auf den Titel des Katalogs von J.S. STAEDTLER aus dem Jahr 1919, der hier schon mehrmals im Mittelpunkt stand. Diesmal geht es jedoch nicht um die Produkte, sondern um die Gestaltung.
Gesetzt wurden diese Seite und große Teile des Katalogs in der Behrens Antiqua, die der Künstler Peter Behrens um 1902 entworfen hat und laut MyFonts bei der Gießerei Rudhard in Offenbach erhältlich war. (Als Anbieter einer digitalen Variante wird Solotype genannt, aber dieser fehlen u. a. die Textziffern und die Ligaturen; zudem ist sie vergleichsweise kantig.)
Die Behrens Antiqua und ihre Verwendung in diesem Katalog gefallen mir außerordentlich gut. Hier zum Beispiel hat man zur besseren Lesbarkeit statt des versalen I ein J genommen.
Einige Versalien haben Unterlängen.
Textziffern tragen zur Attraktivität bei.
Gut möglich, dass die Jugendstil-Ornamente auch von Peter Behrens stammen.
Die Blattmitte ziert eine Abbildung des bis Ende 1988 genutzten Staedtler-Werkes in der Nürnberger Innenstadt. Ein Großteil wurde abgerissen, doch im ehemaligen Verwaltungsgebäude befindet sich heute das Finanzamt.
Ungewöhnlich sind auch die Anführungszeichen und der Bindestrich.
Die Form des G finde ich besonders bemerkenswert.
Schön: Die fi-Ligatur.
Das Genetiv-s war damals noch nicht verpönt. – Die Jahreszahl 1662 hat bereits zu einigen rechtlichen Streitereien geführt, doch an der ersten urkundlichen Erwähnung des Friedrich Staedtler, einem Vorfahren Johann Sebastian Staedtlers, ist nicht zu rütteln. – Hier zu sehen: Eine ch-Ligatur.
Unter dem 1900 angemeldeten Markennamen „Mars“ liefen die Spitzenprodukte des Sortiments.
Das kleine g hat es ebenfalls in sich.
Eine ft-Ligatur gab es offenbar nicht.
Der kleine Mond, diesmal recht detailliert und gar nicht so klein, ist selbstverständlich mit von der Partie.
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