Archiv des Stichworts „Spitzer”

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Durchsage

Donnerstag, 24. November 2016

Ab sofort sind der Pollux von Möbius+Ruppert und Ersatzmesser beim Papierlabor erhältlich. Der Spitzer kostet 23,50 Euro und das 3er-Set Messer 8,50 Euro; hinzu kommen die Ver­sandkosten.

Der Pollux im Papierlabor

Der Klick aufs Bild führt zum Angebot. – Nein, ich bekomme keine Provision.

M+R Minofix

Samstag, 5. November 2016

Schon eine Weile im Programm des Erlanger Herstellers Möbius+Ruppert ist der Minen­spitzer Minofix.

M+R Minofix

Der aus Messing1 gefertigte und bemerkenswert ausführlich gekennzeichnete Spitzer hat die klassische Blockform und zwei gegenüberliegende Messer, mit denen er 2 und 3,2 mm dicke Minen in Form bringt.

M+R Minofix

Die Messer haben das Standardformat, so dass Ersatz leicht zu bekommen ist.

M+R Minofix

Mit dem Koh-I-Noor 5616 (links) und dem neuen STAEDTLER Mars technico 780C

Das Spitzen fällt leicht und das Spitzergebnis sehr gut aus – die Minenführung mit nur minimalem Spiel ist sehr gut, die Oberfläche sauber und die Spitze nadelfein.

M+R Minofix

Für die Detailverliebten: Der Spitzenwinkel beträgt 23° bei 2 mm und 31° bei 3,2 mm. – Der Minofix hat die Artikelnummer 0614; den Ladenpreis reiche ich nach.

Danke an Möbius+Ruppert für das Muster!

  1. Der Minofix ist meines Wissens der einzige Messing-Minenspitzer aus aktueller Produktion.

Ein außergewöhnlicher Spitzer

Samstag, 22. Oktober 2016

Es begann mit Schlüsseln. Joshua Thacker, Künstler und Juwelier aus Kentucky, USA, ver­zierte erst seine Schlüssel, dann die einiger Freunde mit Gravuren; später folgten viele Auftragsarbeiten. Manche dieser Schlüssel öffneten kein Schloss, hatten aber einen sym­bolischen Wert und erfreuten auch diejenigen, die sich ansonsten nichts aus Schmuck machen. Der Autodidakt liebt es zudem, Alltagsgegenstände in außergewöhnliche Stücke zu verwandeln, und widmete sich kürzlich dem als „Granate” bekannten Spitzerklassiker von Möbius+Ruppert.

Ein außergewöhnlicher Spitzer

Er findet, dass Bleistiftspitzer zu den Gegenständen gehören, die aufgrund ihrer Funktion und dessen, was sie für Künstler und Kunsthandwerker bedeuten, nicht nur Werkzeug, sondern auch Leinwand sein können. Dieser kleine, nüchterne Gegenstand, so Joshua Thacker weiter, ging vielen schönen Meisterwerke und großen Leistungen der Menschheit voraus, so dass er eine besondere Bearbeitung in jeder Form verdient.

Ein außergewöhnlicher Spitzer

Der Künstler, der sich von den unterschiedlichsten Dingen in seinem Umfeld inspirieren lässt, arbeitet in verschiedenen Stilen, bevorzugt aber Steampunk, Art Deco und Industrial. Seine Werke bietet er auf Etsy an; Sonderwünschen gegenüber ist er aufgeschlossen.

Ein außergewöhnlicher Spitzer

Die gravierte „Granate” wird auf Kundenwunsch angefertigt (die hier gezeigte gehört dem Künstler) und kann mit zwei oder drei Buchstaben personalisiert werden. Das Werk kostet umgerechnet etwa 54 Euro inklusive Spitzer plus Versand; günstigere Varianten mit weni­ger Gravur sind in Planung.

Ein außergewöhnlicher Spitzer

Die Arbeit und die Gedanken des Künstlers gefallen mir sehr gut, und so habe ich bereits die Gravur eines Pollux in Auftrag gegeben.

Vielen Dank an Joshua Thacker für die Fotos!

Kurz notiert

Samstag, 15. Oktober 2016
  • Wer 620 Schweizer Franken loswerden und dafür einen Spitzer haben möchte, wird bei Hieronymus fündig. – Danke an Frau Fischer für den Hinweis auf dieses bemerkens­werte Produkt!
  • Zum Monatswechsel erschien bei Prestel das Buch „Schreibwaren”; es enthält auch einen Beitrag von mir. – Eine englische Ausgabe („Stationery Fever”) ist ebenfalls erhältlich.
    Schreibwaren (Prestel)
  • Aus der Reihe „Tools of the Trade” des NPR: „Trace The Remarkable History Of The Humble Pencil”. – Danke an Andreas Weinberger und Sean für den Hinweis!
  • Ein Rückblick auf die Bleistiftfertigung von Eberhard Faber in New York: „New York Today: Our Past in Pencils”. – Danke an Michael Leddy für den Hinweis!
  • Am vergangenen Samstag war ich einen halben Tag auf der Insights X in Nürnberg, der noch recht neuen1 PBS2-Messe in Nürnberg; man hatte mich zu einem Blogger-Treffen eingeladen. Besonders gefreut hat mich das Treffen mit Matthias, mit dem ich seit 2009 in Kontakt stehe, und seiner Familie. Die Zeit war knapp, und wie erwartet habe ich mich hauptsächlich am Stand von STAEDTLER aufgehalten.
    Insights X
    Ob es zur Insights X einem Blog-Beitrag geben wird, kann ich noch nicht sagen.
  1. Sie fand erstmals 2015 statt.
  2. Papier, Büro, Schreibwaren.

Kurz notiert

Dienstag, 19. Juli 2016
  • Bereits vor einigen Monaten ist STAEDTLER bei den ergosoft-Stiften (Mars, Noris und einige Farbstifte) von imprägnierter Linde aus Ostasien (unten) auf unbehandelte Linde aus Europa (oben) umgestiegen.
    Staedtler Noris ergosoft
    Manche Händler haben noch beide Varianten. – Danke an STAEDTLER für die Details zum Holz!
  • Bei Espacenet fiel mir die Patentschrift für ein „Pencil Sharpening Footwear Device” auf.
    Pencil Sharpening Footwear Device
    Die Idee von Maritza H. Broche aus Tampa, Florida (USA) soll die Verfügbarkeit eines Bleistiftspitzers erleichtern, in dem dieser in der Schuhsohle untergebracht wird. Dabei nimmt die Öffnung in der Sohle nicht nur den Spitzer auf, sondern auch einen Radierer; letzterer muss entnommen werden, um den Spitzabfall zu entfernen. Eine ungewöhn­liche Idee!

Die perfekte Kombination

Montag, 18. Juli 2016

Die perfekte Kombination

STAEDTLER Mars Lumograph 100 B und Möbius+Ruppert Pollux

In Form

Sonntag, 12. Juni 2016

In Form

Mitsubishi 7700 mit dem Pollux von Möbius+Ruppert

M+R Pollux

Montag, 30. Mai 2016

Auf der Paperworld im Januar vorgestellt und seit vier Wochen auf meinem Schreibtisch: Der Pollux von Möbius+Ruppert.

M+R Pollux

(Bilder zum Vergrößern anklicken)

Die Besonderheit des Pollux ist sein gekrümmtes Messer, mit dem er eine lange, konkave Spitze mit einem Winkel von etwa 18,5° schneidet. Die Gestaltung des Pollux spiegelt die­se Spitzenform elegant wider.

M+R Pollux

Rechts die Granate.

Der Spitzer ist 28 mm lang, 15 mm dick, gut 24 g schwer und aus Messing gefertigt; die Stiftaufnahme hat einen Durchmesser von 8,2 mm. Aufgrund seiner Geometrie benötigt er eigene Ersatzmesser, denn die herkömmlichen sind zu kurz. Die Verarbeitungsqualität des Pollux ist wie bei allen Produkten von M+R sehr gut1.

M+R Pollux

Von links: Pollux, Faber-Castell Janus 4048, KUM Longpoint 400-5L, CARL Decade DE-100, Granate.

Der Vergleich zeigt, dass die Spitze des Pollux nicht ganz so konkav ist wie die des Faber-Castell Janus 4048. Dies hat den entscheidenden Vorteil, dass die radial auf die Mine wir­kende Kraft deutlich geringer ist und sich somit auch weichere Bleistifte und sogar Farb­stifte problemlos spitzen lassen (ob das in allen Fällen sinnvoll ist, sei mal dahingestellt). Ein weiterer Unterschied besteht darin, dass beim Janus 4048 die auf 0,6 mm Durchmesser re­duzierte Mine den Spitzer verlässt, der Pollux aber eine nadelfeine Spitze produziert.

M+R Pollux

Von links: Mitsubishi Hi-uni HB, STAEDTLER Mars Lumograph 6B, STAEDTLER Lumochrom 104-4, Mitsubishi Arterase Color 373.

Die Gebrauchseigenschaften des Pollux empfinde ich als sehr gut. Der Spitzer lässt sich gut handhaben, seine Rändelung ist angenehm und das Spitzen fällt leicht. Der Span ist mit durchschnittlich 0,26 mm sehr dünn und die Schnittflächen von Holz und Mine sind sauber.

M+R Pollux

Mir gefallen der Pollux und die Ästhetik der Spitze, die er schneidet, sehr gut, und so er­freue ich mich täglich an ihm. – Wann der Spitzer in den Handel kommen und wieviel er kosten wird, steht noch nicht fest.

Danke an Möbius+Ruppert für das Muster!

  1. Wer genau schaut, erkennt im zweiten Foto am unten Teil des Pollux kleine Kerben, die ver­mutlich beim Gleitschleifen durch das Aneinanderstoßen der Spitzer entstanden sind. Ich weiß nicht, ob man sie vermeiden kann, doch ohne sie sähe der Pollux besser aus. Auch die Spuren an den Endflächen durch das Ablängen stören den Gesamteindruck etwas.
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