Zubehör

Stiftablage des Monats (3)

Die Stift­ab­lage des Monats Sep­tem­ber finde ich recht ungewöhnlich.

Stiftablage des Monats

Das 35 cm lange, 850 g schwere und aus Kera­mik gefer­tigte Uten­sil hat die Form eines Füllers.

Stiftablage des Monats

Fül­lung fürs Foto: Pen­tel Black Poly­mer 999 H und Pilot 78G.

Mit nur 16 cm ist das längste Fach ziem­lich kurz, und so ist die­ses Zube­hör eher deko­ra­tiv als funk­tio­nell. War es viel­leicht eher für den Laden- als für den Schreib­tisch gedacht?

Stiftablage des Monats

Der Clip in Pfeil­form ver­rät die Her­kunft, näm­lich Par­ker; gefer­tigt wurde die Ablage von der Sil­ver Crane Company.

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Kurz notiert

  • Das ideale T-Shirt für Bleistift-Fans ist das „Graphi-Tee“, denn es wird mit Gra­phit ge­färbt. Heute wird dafür Abfall­gra­phit aus der Indus­trie genutzt, doch das Fär­ben mit Gra­phit soll bis in die Antike zurück­ge­hen. Das von dem ita­lie­ni­schen Unter­nehmen WRAD gestal­tete und gefer­tigte „Graphi-Tee“ wurde bereits 2017 mit dem red­dot award „best of the best“ aus­ge­zeich­net. – Danke an Wow­ter für den Hinweis!
  • Die Weeks-Variante des Hobo­ni­chi Techo wird es im kom­men­den Jahr zusätz­lich in einer Mega-Ausführung geben, die mehr als drei­mal so viele Blanko-Seiten wie die nor­male bie­tet. Der Ver­kauf des Weeks Mega beginnt am 1. Novem­ber. – Danke an Sola von pen­cils and other things für den Hinweis!
  • Wer sei­nen Hand­spit­zer nobel unter­brin­gen möchte, könnte an die­sem Schatz­käst­chen des japa­ni­schen Anbie­ters Maru­zen Gefal­len fin­den. Wenn ich rich­tig infor­miert bin, ist es bereits für schlappe 200 Euro zu haben.
  • Lei­der sind die her­vor­ra­gen­den Spit­zer von Möbius+Ruppert nicht so leicht erhält­lich, doch wie ich heute erfah­ren konnte, hat der Ver­sen­der tz-bedarf.de gleich meh­rere im Sor­ti­ment, dar­un­ter den Minen­spit­zer Mino­fix, die Gra­nate und den Dosen-Minenspitzer 970. – Danke an Herrn Groß­mann für den Hinweis!

Stiftablage des Monats (2)

Die Stift­ab­lage des Monats August stammt aus dem West­deutsch­land der 1960er Jahre.

Stiftablage des Monats

Fül­lung fürs Foto: Norica-Büroklammern von HEICO, Lau­rel­Clips, Möbius+Ruppert Pol­lux, Umschlag-Klammern von MAUL, STAEDTLER Mars Lumo­graph 100 B.

Sie ist 255 × 120 mm groß, 18 mm hoch und aus einem har­ten, mir frem­den Kunst­stoff gefer­tigt; Kenn­zei­chen gibt es keine. Ich finde die­ses Teil furcht­bar lang­wei­lig, und so darf es auch nicht auf den Schreib­tisch, son­dern muss zurück in die Schub­lade und irgend­wann ganz weg.

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Stiftablage des Monats (1)

Die Stift­ab­lage des Monats Juli stammt aus der DDR der 1970er Jahre.

Stiftablage des Monats

Fül­lung fürs Foto: Lau­rel­Clips, Umschlag-Klammern von MAUL, Norica-Büroklammern von HEICO, Möbius+Ruppert Pol­lux, STAEDTLER Mars Lumo­graph 100 B.

Sie ist 215 × 120 mm groß, 22 mm hoch und aus einem sehr har­ten, mir unbe­kann­ten Kunst­stoff gefer­tigt. Auf der Unter­seite befin­det sich ein Sym­bol, das mir nichts sagt.

Stiftablage des Monats (Detail)

Für mich ein far­ben­fro­hes Schmuck­stück, das man nicht alle Tage antrifft!

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Stiftebecher des Monats

Die Reihe „Pen­cil Pot Of The Month“ bei Blei­stift erfreut durch Viel­falt und Regel­mä­ßig­keit. Mit bei­dem kön­nen weder meine Stif­te­be­cher noch ich kon­kur­rie­ren, aber da mir die Idee gefällt, sei auch hier ab und zu eines die­ser nütz­li­chen Uten­si­lien gezeigt.

Stiftebecher des Monats

Die­ser Behäl­ter ist aus 3,2 mm dickem Acryl­glas gefer­tigt und mit nur 83 × 57 × 46 mm recht klein, so dass er nicht viele Stifte auf­nimmt. Gekauft habe ich ihn bei MUJI Frank­furt, und da er ein Aus­stel­lungs­stück war, habe ich mit 1,48 Euro nur die Hälfte des regu­lä­ren Prei­ses bezahlt.

Kurz notiert

  • Bei Kobo-Q gibt es bemer­kens­werte Arbei­ten aus Leder zu sehen, dar­un­ter einen Spit­zen­scho­ner mit inte­grier­tem Spit­zer und einen Ver­län­ge­rer, der sich die recht­eckige Zwinge des Blackwing 602 auf pfif­fige Weise zu Nutze macht. – Danke an Frank für den Hinweis!
  • Vor kur­zem wurde ein Patent der Eisen GmbH ver­öf­fent­licht. Es beschreibt Stifte, deren Schaft voll­stän­dig oder teil­weise aus einem wachs­ar­ti­gen Mate­rial besteht, und Spit­zer­va­ri­an­ten für die­sen. Durch das wei­che Schaft­ma­te­rial soll der zum Spit­zen nöti­ge Auf­wand ver­rin­gert wer­den, denn es erfor­dert weder ein sehr har­tes Mes­ser noch eine beson­ders sta­bile Spitz­vor­rich­tung. Wäh­rend das Mes­ser eines her­kömm­li­chen Spit­zers min­des­tens die Härte 60 HRC1 hat, ist für den Stift mit wachs­ar­ti­ger Ummante­lung nur eine Härte von maxi­mal 40 HRC not­wen­dig, so dass unge­här­tete Stähle, aber auch Kunst­stoffe zum Ein­satz kom­men kön­nen und der Spit­zer dann sogar ein­stü­ckig aus­ge­führt wer­den kann2. Das Umman­te­lungs­ma­te­rial, des­sen Härte unter 60 Shore D3 liegt, kann die Mine zudem vor dem Aus­dif­fun­die­ren flüch­ti­ger Bestand­teile schüt­zen, was vor allem bei Kos­me­tik­stif­ten inter­es­sant ist.
  1. Zum Ver­gleich: Das Mes­ser eines Spit­zers von Möbius+Ruppert hat 65 HRC, die Klinge eines Schwei­zer Taschen­mes­sers 55 HRC und hoch­wer­tige japa­ni­sche Küchen­mes­ser brin­gen es auf 65–67 HRC.
  2. In der Paten­schrift wird auch auf Schneid­kan­ten­brei­ten und -radien von Spit­zer­mes­sern ein­gegangen.
  3. Zum Ver­gleich: LDPE hat 40–50 Shore D.
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