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Wer versteckt sich hier wo? Wer als erster einen Kommentar mit der richtigen Antwort und einer funktionierenden E-Mail-Adresse hinterlässt, bekommt eine kleine Überraschung.
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Mein Leser Martin Engewicht hat auf dem Flohmarkt alte Bleistifte entdeckt und mich gefragt, ob ich zu diesen etwas sagen kann. Da ich passen musste und ebenfalls mehr wissen möchte, wende ich mich an meine geschätzte Leserschaft.
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Der goldfarbene, vom Ende zur Spitze laufende Prägedruck umfasst den Härtegrad „№ 2“, einen Stern, die Nummer 3502, den (übrigens grandiosen) Namen „PROMINENT“ sowie den Zusatz „FEINER BLEISTIFT“; zwei in meinen Augen ungewöhnliche Schmuckelemente schließen den Namen ein.
Der Bleistift, den es in mindestens fünf Farben gab, ist von mittlerer Qualität. Der nicht immer gleichmäßige Lack ist sehr dünn, so dass das Holz manchmal an den Kanten durchscheint, und der Prägedruck lässt sich mit dem Finger abreiben. Wie so oft kann ich das Holz nicht identifizieren: Die feine, gleichmäßige Maserung könnte für die Kalifornische Weihrauch-Zeder sprechen, nicht jedoch die Härte, bei der sich sogar der Kurbelspitzer CARL Decade DE-100 schwer tut. Die für № 2 vergleichsweise weiche Mine hat eine saubere Abgabe, schreibt recht ordentlich und schwärzt gut, ist aber nur mäßig radierbar.
Weiß jemand unter meinen Lesern, woher der PROMINENT 3502 kommt und wie alt er ist?
Danke an Martin Engewicht für die Bleistifte!
STAEDTLER hat auf der Insights X 2015 die Sortimentserweiterung des Bleistift-Klassikers Mars Lumograph1 vorgestellt.
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Die Neuerungen:
Das neue Lumograph-Sortiment kommt im Januar 2016 in den Handel.
Ich mag die Herbstfarben. – Die sechs dominanten Farben hat mir der Palette Generator extrahiert.
In Ermangelung der für einen längeren Beitrag notwendigen Zeit ein schneller Griff in die Mottenkiste.
Dieses Straßenschild fiel mir 2011 in Untergriesbach auf, nahe dem Graphitwerk Kropfmühl, das ich damals besucht habe.
Sean von Contrapuntalism hat erneut Faber-Castell in Stein besucht; hier ist der erste Teil seines spannenden und wunderschön bebilderten Berichts: „Two Knights to Remember (I): Köln to Stein“.
Über ein sehr interessantes Projekt berichtet der Artikel „Bleistifte aus bayerischem Lindenholz“1 von Eckart von Reitzenstein, Diplom-Forstwirt bei STAEDTLER, im Holz-Zentralblatt in der Nummer 37 vom 11. September 2015.
Das heute beliebteste Holz für Bleistifte ist die Kalifornische Weihrauch-Zeder (Calocedrus decurrens, auch Bleistift-Zeder), die vor etwa 100 Jahren die Virginische Bleistift-Zeder (Juniperus virginiana) abgelöst hat. Im 17. Jahrhundert, als sich in Nürnberg das Bleistiftmachergewerbe entwickelte, war jedoch die heimische Linde (Tilia) die wichtigste Holzart für Bleistifte. Daran hat man sich erinnert, als es darum ging, für das zehnjährige Jubiläum der Bayerischen Staatsforsten ein besonderes Werbegeschenk zu finden. Die Idee, einen Werbebleistift aus heimischer Linde zu fertigen, haben schließlich die Bayerischen Staatsforsten, PEFC Deutschland und STAEDTLER umgesetzt.
Das Lindenholz aus dem Forstbetrieb Arnstein in Unterfranken wurde im Sägewerk Monnheimer im Odenwald zu Brettchen verarbeitet, aus denen STAEDTLER im Werk Neumarkt 50.000 Bleistifte gefertigt hat. Die Stifte gingen dann an die Bayerischen Staatsforsten sowie an die Bayerische Forstverwaltung, PEFC Deutschland, den Bayerischen Waldbesitzerverband, die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände in Berlin und das Branchenbündnis Pro Holz Bayern.
Ein Kamerateam hat den gesamten Herstellungsprozess begleitet; der daraus entstandene Film „Von der Linde zum Bleistift“ ist seit wenigen Tagen im YouTube-Kanal der Bayerischen Staatsforsten zu sehen. – Danke an die Bayerischen Staatsforsten für die Bleistifte!
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