Archiv des Stichworts „Mitsubishi”

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Maßnahme

Samstag, 16. November 2013

Maßnahme

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Mitsubishi Kouhitsu Shosha

Dienstag, 5. November 2013

Im Sortiment des japanischen Herstellers Mitsubishi gibt es einen ganz besonderen Bleistift.

Mitsubishi Kouhitsu Shosha

Die Kanji-Zeichen 硬筆書写用 auf dem Bleistift stehen für „kouhitsu” (硬筆), „shosha” (書写) und „yo” (用)1. „Kouhitsu” bedeutet wörtlich „fester Pinsel” und bezeichnet Bleistift, Kugelschreiber, Feder, Füllfederhalter o. ä. (das Gegenstück ist „mouhitsu”, 毛筆, der wei­che Pinsel). „Shosha” steht für Schönschreiben und Kalligraphie, und das nachgestellte „yo” bedeutet „zu diesem Zweck”. Kurz: Dieser Bleistift dient zum Erlernen einer schönen Handschrift und wird meist von Schulkindern beim Abschreiben einzelner Zeichen oder kur­zer Sätze genutzt, und so nenne ich ihn hier „Kouhitsu Shosha” (den in seiner Heimat für diesen Stift üblichen Namen kenne ich nicht).

Mitsubishi Kouhitsu Shosha

Den Kouhitsu Shosha gibt es nur in 4B und 6B, dafür aber sowohl drei- als auch sechs­flächig.

Mitsubishi Kouhitsu Shosha

Der Härtegrad findet sich nicht nur auf den Seiten, sondern auch auf dem Käppchen2 und als Farbring, der sehr zu der in meinen Augen geschmackvollen Gestaltung beiträgt. – We­niger schön ist der allgegenwärtige Strichcode, der jedoch entgegen dem sonst Üblichen zwei- statt einfarbig gedruckt wurde und so dem Lesegerät einen noch besseren Kontrast bietet.

Mitsubishi Kouhitsu Shosha

Die Mine des Kouhitsu Shosha ist beeindruckende 4 mm dick und hat nur beste Eigen­schaften: Sie ist außerordentlich bruchstabil, gleitet sehr leicht, hat eine äußerst saubere, sparsame Abgabe und schwärzt sehr gut. Bis jetzt ist mir noch kein anderer Bleistift dieses Härtegrads mit vergleichbaren Eigenschaften untergekommen!

Mitsubishi Kouhitsu Shosha

Darüber, wie man diese erreicht, kann ich nur spekulieren, doch vielleicht gibt der Aufdruck „Pressure-Proofed Hi-Density Lead” Aufschluss. Bei den deutschen Herstellern kamen frü­her Dreiwalzenstühle zum Einsatz, um die Minenmasse zu verdichten und Agglomerate auf­zubrechen; aus Kostengründen ging man später auf andere Verfahren über. Ich vermute daher, dass die Minenmasse dieses Bleistifts stärker verdichtet wird als bei anderen Blei­stiften und man so dieses hervorragende Ergebnis erzielt; vielleicht hat man auch noch eini­ges über die Imprägnierung gemacht.

Mitsubishi Kouhitsu Shosha

Ja, selbst das Spitzen mit dem pingeligen Faber-Castell Janus 4048 ist problemlos möglich3, und die Spitze hält sogar beim Kouhitsu Shosha 6B stärkerem Andruck stand. – Unnötig zu sagen, dass sich das Holz im Handspitzer sehr leicht schneiden lässt.

Mitsubishi Kouhitsu Shosha

Ein Foto kann den Abstrich dieses grandiosen Bleistifts leider nur unzureichend wiederge­ben, aber vielleicht einen Eindruck vermitteln. – Auch wenn mir bereits die 4B-Variante für das alltägliche Schreiben zu weich ist, so macht es doch Freude, beide Härtegrade hin und wieder für kurze Notizen oder kleine Skizzen zu nutzen.

Ich habe den Mitsubishi Kouhitsu Shosha bei Bundoki gekauft und pro Stück umgerechnet etwa 1 Euro bezahlt.

  1. Die der japanischen Sprache Kundigen mögen über kleine Ungenauigkeiten hinwegsehen, mich aber bitte auf grobe Fehler hinweisen.
  2. Ein kurzer Blick mit dem Messer zeigt, dass das Käppchen aus Kunststoff besteht und auf einem geschärfelten Ende sitzt.
  3. Es ist natürlich sinnvoller, einen Spitzer mit stumpferem Konus zu benutzen, damit man mehr von der Mine hat.

Eine Kostbarkeit aus Japan

Montag, 28. Oktober 2013

In meiner Sammlung schlummert seit Jahren eine Kostbarkeit aus Japan, die ich mir zwar schon oft angeschaut, aber aus unerfindlichen Gründen hier noch nicht gezeigt habe.

Eine Kostbarkeit aus Japan

Bereits die Verpackung aus Stoff, Leder und Holz beeindruckt.

Eine Kostbarkeit aus Japan

Eine Kostbarkeit aus Japan

Eine Kostbarkeit aus Japan

Eine Kostbarkeit aus Japan

Eine Kostbarkeit aus Japan

Der so geschmackvoll umhüllte Bleistift ist ein Mitsubishi Hi-uni HB, doch statt der üblichen Lackierung trägt er ein Gewand aus Japanlack (Urushi) und keine Kennzeichnung.

Eine Kostbarkeit aus Japan

Von diesem Bleistift wurden vor etwa fünf Jahren nur jeweils 30 Stück in schwarz, braun und dunkelblau gefertigt.

Eine Kostbarkeit aus Japan

Durch eine Unterbrechung des farbigen Lacks am Ende des Stifts ist die Maserung des Holzes zu sehen. – Das Design ist zurückhaltend und die Verarbeitung exzellent, und so lassen mich der Bleistift und seine Verpackung immer wieder staunen.

Eine Kostbarkeit aus Japan

Dieses kostbare Stück war ein Geschenk von Stephen von pencil talk, der es auch in sei­nem Weblog vorgestellt hat. Thank you again very much, Stephen!

Jumbo-uni

Samstag, 9. Februar 2013

Ein bemerkenswerter Bleistift ist der überdimensionale Jumbo-uni von Mitsubishi, der ein­zeln auf einer Karte abgeben wurde.

Jumbo-uni

Mit einer Länge von 24,9 cm und einem Durchmesser von 11 mm (Schlüsselweite 10 mm) übertrifft er sein normalgroßes Pendant deutlich.

Jumbo-uni

Bis auf den Zusatz „Jumbo” sind die Aufdrucke nahezu gleich; Strichcode und Blindprägung gibt es auf dem Jumbo-uni nicht.

Jumbo-uni

Er trägt allerdings zwei zusätzliche Kennzeichnungen, doch …

Jumbo-uni

… ich habe keine Ahnung, auf was sich »85th ”Thanksgiving” anniversary« bezieht; so ken­ne ich auch nicht das Alter dieses Bleistifts.

Jumbo-uni

Die Zeichen „非売品” bedeuten sinngemäß „Nicht zum Verkauf”.

Jumbo-uni

Die Mine des Jumbo-uni ist 3,5 mm dick.

Jumbo-uni

Ein schönes Stück!

Büro-Bleistift

Sonntag, 8. April 2012

So, einen noch, und dann geht's in die Osterpause. Der Mitsubishi 9850 ist ein feiner Blei­stift, der mir wegen seiner Gestaltung im Allgemeinen und seines Schriftzugs „Office Use” im Besonderen gefällt. – Heute mal ganz kurz: Sein Lack könnte etwas besser sein (und auch auf den hier nicht gezeigten Strichcode auf der dritten bedruckten Seite könnte ich verzichten), doch ansonsten ist er sehr gut und empfehlenswert.

Büro-Bleistift

Büro-Bleistift

Büro-Bleistift

Büro-Bleistift

Super, Mario!

Dienstag, 3. April 2012

Super, Mario!

Für Kinder jeden Alters: „Super Mario”-Bleistifte aus Japan von uni/Mitsubishi Pencil.

Fünf für Glück

Montag, 24. Januar 2011

Fünf für Glück

Weder Photoshop-Trick noch optische Täuschung: Dieser Bleistift ist tatsächlich fünfflächig. Und damit hat es eine besondere Bewandtnis.

Fünf für Glück

Zum Ausfüllen maschinenlesbarer Formulare, wie sie z. B. in Prüfungen verwendet werden, bieten manche japanische Hersteller sog. „Mark Sheet”-Bleistifte an, darunter Tombow und Pentel; einige haben außerdem passende Radierer im Sortiment1.

Fünf für Glück

Das japanische Wort für „Bestehen” (z. B. eine Prüfung) und auch „Erfolg” ist 合格 („gou­kaku”) und das für „Fünfeck” ist 五角 („gokaku”)2. Die sehr ähnliche Aussprache der beiden Wörter verleiht dem Fünfeck eine spezielle Bedeutung, die u. a. hinter dem Brauch steckt, fünfeckige und mit Wünschen beschriftete Täfelchen an Altäre anzubringen. Mit diesem „Mark Sheet”-Bleistift bringt Mitsubishi das positiv konnotierte Vieleck in die Welt des Gra­phits3 und in die Hände nicht nur von Prüfungskandidaten.

Fünf für Glück

Material und Verarbeitung sind gut, aber nicht – wie bei vielen anderen Produkten dieses Anbieters – sehr gut, denn einige Unregelmäßigkeiten im Lack und beim Aufdruck mancher Exemplare trüben leider den Gesamteindruck. Auch der fehlerhafte Buchstabenabstand lässt die sonst übliche Sorgfalt vermissen.

Fünf für Glück

Doch die 2 mm starke HB-Mine, geringfügig weicher als deutsche Stifte mit dem gleichen Härtegrad, ist bruchstabil, hat eine saubere Abgabe und bleibt lange spitz; trotz der guten Schwärzung ist sie wischfest und lässt sich fast rückstandsfrei radieren4.

Fünf für Glück

Die strenge, auf das Wesentliche reduzierte Gestaltung spricht mich an, vor allem die zwei kontrastierenden Farbenpaare (schwarz/weiß, blau/orange). Sind diese eine Anspielung an den für das maschinelle Lesen so wichtigen Kontrast? – Ungewöhnlich: Der 17,5 cm lange Stift trägt weder Strichcode noch Artikelnummer, und so sind seine Form und sein Name (合格鉛筆, „goukaku empitsu”, salopp übersetzt „Erfolgsbleistift”) die einzigen Kennzei­chen; sogar eine Blindprägung habe ich vergeblich gesucht.

Fünf für Glück

Lässt der Querschnitt eine unergonomische Handhabung befürchten, so kann ich beruhi­gen – auch nach langem Schreiben hat mich keine Kante gestört oder gar gedrückt. Und selbst wenn: Wer würde sich dadurch schon vom Gebrauch eines solch attraktiven Blei­stifts abhalten lassen? (Ich jedenfalls nicht.)

Fünf für Glück

Ein Fünferpack (!) der ungespitzten, 8 mm dicken5 und nur in HB erhältlichen Stifte kostet 525 Yen (zur­zeit knapp 4,70 Euro); gekauft habe ich ihn bei Bundoki. – Drei weitere Blei­stifte für denselben Zweck zeigt „Mark Sheet pencils from Japan” bei pencil talk.

  1. Der einzige hierzulande für diese Anwendung angebotene Bleistift ist der STABILO Micro 288 Exam Grade, den es in HB und 2B sowie mit passendem (und sehr gutem) Radierer gibt. – Ob diese Produkte die Erkennung beim OMR (Optical Mark Recognition) wirklich verbessern, konn­te ich leider nicht herausfinden.
  2. Die der japanischen Sprache Kundigen mögen bitte über eventuelle Ungenauigkeiten hinweg­sehen, mich auf grobe Fehler jedoch hinweisen.
  3. 2008 gab es Derartiges schon einmal; siehe „Goukaku pencil” bei pencil talk.
  4. Getestet mit einem Faber-Castell Dust-Free 187129.
  5. Damit passt der Stift in handelsübliche Verlängerer.

Heute mach ich blau

Montag, 22. März 2010

Heute mach ich blau

Von oben im Uhrzeigersinn: Radierer SEED Kesugomu, Foldback-Klammer ALCO 781-26, Bleistift-Verlängerer Rosetta mit STAEDTLER Mars Lumograph 100 B, Rollmäppchen Enveloop, Farbstift Mitsubishi Arterase Color, Notizbuch X17 und Rundkopfnadeln Durable „Eisbär” 4/15 mm


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