Archiv des Stichworts „TZ”

 Ältere Beiträge Neuere Beiträge 

A.W. Faber Ingenieur-Stifte

Freitag, 19. Dezember 2014

Über dieses Set mit zwölf kurzen Farbstiften, die eine recht harte, 4 mm dicke Mine haben, weiß ich nichts, und so gibt es nur Fotos.

A.W. Faber Ingenieur-Stifte

A.W. Faber Ingenieur-Stifte

A.W. Faber Ingenieur-Stifte

A.W. Faber Ingenieur-Stifte

A.W. Faber Ingenieur-Stifte

A.W. Faber Ingenieur-Stifte

Kunst und Technik

Donnerstag, 8. Mai 2014

Aus dem STAEDTLER-Katalog des Jahres 1982: Eine Illustration zu zwei Leistungsmerkma­len der Fallminenstifte1 MARS TECHNICO2.

Kunst und Technik

Links die Klemmzange3 , die die Mine – so der Katalog – unverrückbar festhält, und rechts die „Zwingchen” genannte Metallhülse4 auf dem Ende der Mine, die verhindert, dass die Mine bei geöffneter Klemmzange herausfällt.

Kunst und Technik

Mir gefällt diese Kombination aus künstlerischer und technischer Darstellung, und ich den­ke, dass sie bei der Zielgruppe ebenfalls gut ankam.

Kunst und Technik

Ob der Entwurf dafür mit einem MARS TECHNICO gemacht wurde?

Kunst und Technik

Vielen Dank an Andreas Praefcke für den Katalog!

  1. Im Katalog werden sie „Zeichenminenhalter” und „Zeichenstifte” genannt.
  2. Neben dieser im Jahr 1951 eingetragenen Wortmarke gab es von 1960 bis 2000 noch „MARS-PAN-TECHNICO”, genutzt für den Fallminenstift 787, der Minen mit Durchmessern von 2 bis 3,15 mm aufnehmen konnte und bis Mitte der 1980er Jahre erhältlich war. – Den Namen „Technico” finde ich gut, erinnert er doch an das griechische technikós (kunstvoll, kunstgemäß, sachverständig, fachmännisch).
  3. Zum Ursprung der Klemmzange siehe „Markenware”.
  4. Zunächst war die Hülse fest angebracht, doch später ließ sie sich abziehen, so dass die Minen auch in andere Minenhalter passten. – Das Zwingchen gab es bis 1991; hier ist es im Detail. Es wurde abgeschafft, weil es in der oberen Öffnung der Klemmung einiger anderer Fallminenstifte hängen blieb.

Kleine Kreise

Mittwoch, 2. April 2014

Aus der Rubrik „Gerät von gestern”: Ein Fallnullenzirkel von STAEDTLER aus den 1990er Jahren zum Zeichnen von Kreisen und Kreisbögen mit Radien bis 10 mm.

Kleine Kreise

Der 125 mm lange, aus Metall und in Nürnberg gefertigte Zirkel hat eine um 11 mm in der Führung verschiebbare und außergewöhnliche spitze Nadel und im Schenkel ein Gewinde zur Aufnahme von Tuschefüllern und Druckstifteinsätzen (im Bild: ein 2-mm-Fallminenstift). Sein Gebrauch ist einfach: Radius über die seitliche Rändelschraube einstellen, Schenkel an­heben, Nadel im Zentrum einstechen, Zirkel am Kopf halten, Schenkel absenken und Stift mit Hilfe des gerändelten Zylinders rotieren.

Kleine Kreise

Der Zirkel mit 0,5-mm-Druckstifteinsatz hat mich bei eBay 3 Euro gekostet. Ob ich ihn brau­che? Nein, aber er gefällt mir zu gut, als dass ich auf den Kauf hätte verzichten können.

Nachtrag vom 25.4.14: Der Fallnullenzirkel hatte die Artikelnummer 556-58 und war von den frühen 1980er bis Mitte der 1990er Jahre erhältlich. Den Fallminenstift-Einsatz aus der CIRCOFIX-Reihe mit der Artikelnummer 556-92 gab es zur gleichen Zeit.

Mini-Mechanik

Freitag, 21. März 2014

Die kleinste mir bekannte Druckbleistiftmechanik kommt von STAEDTLER Japan und wird als Einsatz für Zirkel angeboten.

Mini-Mechanik

Das Teil ist knapp 52 mm lang, hat an der dicksten Stelle einen Durchmesser von 6 mm und wiegt gut 5 Gramm. Zur Aufnahme in den Zirkel dient ein geschlitzter 4-mm-Zapfen. Ein dreiteiliges Klemmfutter als Metall hält die Mine, und hat sich ein Minenrest darin verirrt, lässt sich das Vorderteil mit dem Minenführungsröhrchen abschrauben. Um einen verse­hentlichen Minenvorschub zu verhindern, kann die Mechanik durch Verdrehen gegen den Zapfen arretiert werden. Nachgefüllt wird der Druckstifteinsatz durch die Öffnung am ge­schlitzten Ende. – Material- und Verarbeitungsqualität machen auf mich einen sehr guten Eindruck. Oberfläche, Kanten und Aufdruck sind sauber und die Mechanik hat nur geringes Spiel.

Mini-Mechanik

Den Einsatz gibt es in den Normstrichstärken 0,3 mm, 0,5 mm und 0,7 mm; er hat die Ar­tikelnummer 956 0x (x = 3, 5 oder 7) und kostet 700 Yen (knapp 5 Euro). Außer der ge­zeigten Variante führt STAEDTLER Japan eine weitere mit 3,5-mm-Zapfen in den gleichen Strichstärken (möglicherweise ist diese sogar noch etwas kleiner).

Mini-Mechanik

Druckstifteinsatz 956 05 im STAEDTLER Mars professional 555

Als ich mich vor etwa 30 Jahren im technischen Zeichnen versucht habe, hatte STAEDT­LER Deutschland Druckstifteinsätze aus Kunststoff im Sortiment, die mir im Zirkel Mars Technico 555 sehr gute Dienste geleistet haben (montiert wurden diese Einsätze über das Gewinde für die Tuschefülleraufnahme). Interessanterweise gab es diese nicht nur in den drei Normstrichstärken, sondern auch mit 2-mm-Fallminenmechanik.

Mini-Mechanik

Druckstifteinsatz aus Kunststoff im STAEDTLER Mars Technico 555

Wer die aktuellen Druckstifteinsätze für STAEDTLER Japan fertigt, weiß ich nicht; mich würde jedoch nicht wundern, wenn sie von OHHIRA kämen.

Vielen Dank an Helmut für das bemerkenswerte Stück!

Anm.: Erwähnenswert in diesem Zusammenhang ist der kompakte Zirkel Penpass von Ray­may, denn eine der beiden Varianten arbeitet ebenfalls mit einer kleinen 0,5-mm-Druck­stiftmechanik (qualitativ kommt diese jedoch nicht an die von STAEDTLER Japan heran). KUM, der deutsche Vertrieb, hat allerdings nur den Penpass mit geklemmter 2-mm-Mine im Sortiment.

Mini-Mechanik

Nachtrag vom 25.4.14: Der 0,5-mm-Druckstifteinsatz aus der CIRCOFIX-Reihe hatte die Artikelnummer 556-95 (0,3 mm: 556-93, 2 mm: 556-92) und war von den frühen 1980er bis Mitte der 1990er Jahre erhältlich.

„Helps the hand that shapes the future”

Samstag, 30. November 2013

Aus der „Progressive Architecture” vom November 1960: Eine in meinen Augen gelungene Anzeige von A.W. Faber-Castell USA mit einem starken Slogan.

„Helps the hand that shapes the future”

„Helps the hand that shapes the future”

„Helps the hand that shapes the future”

„Helps the hand that shapes the future”

„Helps the hand that shapes the future”

„Helps the hand that shapes the future”

„Helps the hand that shapes the future”

„Helps the hand that shapes the future”

„Helps the hand that shapes the future”

„Helps the hand that shapes the future”

„Helps the hand that shapes the future”

Wischfestigkeit

Montag, 25. November 2013

Aus heutiger Sicht etwas ungewöhnlich wirkt diese Anzeige von J.S. Staedtler aus dem Jahr 1940, in der die Wischfestigkeit des Bleistifts Mars Lumograph 2886 hervorgehoben wird.

Wischfestigkeit

Den „Universal-Zeichen- und Lichtpausstift” Lumograph, der am 1. August 1930 auf den Markt kam, diente Staedtler hauptsächlich solchen Nutzern an, die ihre Zeichnungen per Lichtpause vervielfältigen wollten. War es bis dahin üblich, Zeichnungen mit Tusche aus­zuziehen, um die notwendige Lichtundurchlässigkeit zu erhalten, so versprach der Lumo­graph, einen ausreichend opaken Abstrich zu liefern und so diesen Schritt überflüssig zu machen1.

Wischfestigkeit

Damit lagen die Originale nur in Bleistift vor, so dass die Wischfestigkeit noch wichtiger wur­de. Doch was macht eigentlich den Abstrich eines Bleistifts wischfest? Jeder Bleistiftnutzer, der darauf achtet, kennt die zum Teil erheblichen Unterschiede.

Wischfestigkeit

Um es vorwegzunehmen: Ich weiß es nicht, möchte aber ein paar Details aufführen, von denen ich denke, dass sie von Bedeutung sind2. Zwei Aspekte entziehen sich dem Einfluss des Minenherstellers, nämlich die Oberflächenbeschaffenheit des Beschreibmaterials und der Anpressdruck des Schreibenden. Raues Papier und hoher Druck schaffen zwar eine fes­tere Verbindung zwischen Papier3 und Mine4, sorgen aber auch für eine stärkere Abgabe; erstere verbessert die Wischfestigkeit und letztere verschlechtert sie.

Wischfestigkeit

Die Korngröße des Graphits spielt sicher ebenfalls eine Rolle – ist der Graphit fein, kriecht er besser in die Papierporen und lässt sich schlechter verwischen. Eine weitere Voraussetzung für gute Wischfestigkeit ist eine saubere Abgabe, die u. a. durch eine homogene Minen­masse und eine hohe Dichte erreicht wird. Auch die Wahl des Wachses, mit dem die Minen nach dem Brennen imprägniert werden, beeinflusst die Bindung von Minenmaterial und Pa­pier: Ein hydrophiles (wasserliebendes) Wachs schafft eine bessere Verbindung mit dem Papier als ein hydrophobes (wassermeidendes)5.

Wischfestigkeit

Es fällt auf, dass vieles von dem, was die Wischfestigkeit verbessert, die Radierfähigkeit ver­schlechtert, und so liegt es in der Kunst des Herstellers, einen guten Mittelweg zu finden.

Wischfestigkeit

  1. Siehe dazu auch „Patentschrift Nr. 74853″ sowie „Mine und Mischung”.
  2. Ich möchte also – im positiven Sinn – dilettieren.
  3. Die im technischen Zeichnen beliebten Polyesterfolien, die unter den Markennamen Mylar und Hostaphan angeboten wurden, kamen erste Mitte der 1950er Jahre auf den Markt. Für diese Folien gab es dann auch spezielle Bleistifte wie z. B. den Duralar und den Dynagraph (beide von Staedtler), deren Minen anders zusammengesetzt waren.
  4. Ich betrachte hier nur den Bleistift mit keramisch gebundener Mine, also die Mine mit Ton, nicht jedoch die ungebrannte Polymermine (Staedtler WOPEX, EPCON, Conté Evolution) und die ge­brannte Polymermine (Pentel Black Polymer 999, Feinminen für Druckbleistifte).
  5. Ich hoffe, bald mehr zu der Bedeutung des Wachses sagen zu können.

Linien

Samstag, 6. Juli 2013

Linien

Die DIN 15 (Teil) in Erich Jachmann: Lehrgang für das Fachzeichnen des Metallgewerbes, insbesondere für Maschinenbauer und Mechaniker. Magdeburg: Creutz'sche Verlagsbuch­handlung, 1924.

Technisches Zeichnen (2)

Samstag, 29. Juni 2013

Geschichte und Ästhetik der technischen Zeichnung faszinieren mich, und alte Lehrbücher dieses Themas üben einen besonderen Reiz auf mich aus. Klar, dass ich bei diesem Titel zu­greifen musste.

Technisches Zeichnen

Der Zirkel des Schutzumschlags findet sich im Druck auf dem Leineneinband wieder:

Technisches Zeichnen

Besonders spannend finde ich die Abschnitte zu den Werkzeugen, vor allem den Bleistif­ten. Hier ein Ausschnitt des Kapitels „Zeichenbleistifte”:

Technisches Zeichnen

Die Formulierung „Nicht so, sondern so!” schreit natürlich nach einer (leicht bearbeiteten) Ausschnittsvergrößerung:

Technisches Zeichnen

(Spitzen wie die zweite von rechts schnitten Spitzer wie z. B. der Koh-I-Noor № 1000.) Albert Bachmann, Richard Forberg: Technisches Zeichnen. Leipzig: B.G. Teubner Verlags­gesellschaft, 13. Auflage 1960.

Und weil es gerade herumlag:

Technisches Zeichnen

Kurt Rabe, Hans Steinke: Das technische Zeichnen. Leipzig: Fachbuchverlag Leipzig, 9. Auf­lage 1956.

Siehe dazu auch:


Diese Website nutzt Cookies. Wenn Sie weiter auf dieser Seite bleiben, ohne die Cookie-Einstellungen Ihres Browsers zu ändern, stimmen Sie zu, diese Cookies zu verwenden. Mehr Informationen erhalten Sie im Datenschutzhinweis.
OK