Archiv des Stichworts „Tombow”

 Ältere Beiträge Neuere Beiträge 

Tombow MONO graph

Samstag, 6. Dezember 2014

Heute ein kurzer Blick auf den noch recht neuen Druckbleistift MONO graph von Tombow.

Tombow MONO graph

Der MONO graph ist 14,7 cm lang, an der taillierten Griffzone 1 cm dick und 17 g leicht. Sein Schwerpunkt liegt 6,5 cm hinter dem 4 mm langen und nicht versenkbaren Minen­führungsröhrchen, und so lässt er sich gut handhaben. – Material- und Verarbeitungsqua­lität finde ich sehr gut. Alle Teile sitzen bündig, die Mechanik arbeitet geschmeidig und die dreigeteilte Zwinge ist aus Metall (was heutzutage leider nicht mehr selbstverständlich ist).

Tombow MONO graph

Die beiden Besonderheiten des MONO graph sind der Minenvorschub und der Radierer. Der Vorschub geschieht über Druck auf das obere Ende des Clips1 längs des Stifts oder über den von Pilot bekannten „Shaker”-Mechanismus. Das zehnfache Drücken oder Schütteln transportiert die Mine um gut 7 mm, und das Verschieben des Clips zum Radierer hin arretiert den Mechanismus. Der Radierer ist 26 mm lang und 5,5 mm dick und damit der zweitgrößte, der mir bisher in einem Druckbleistift untergekommen ist2; die Drehung des Endes schiebt in heraus.

Den Tombow MONO graph für 0,3- und 0,5-mm-Minen gibt es bei den einschlägigen Ver­sendern für etwa 5 Euro und außer im klassischen MONO-Farbschema noch in Schwarz, Rot, Blau, Gelbgrün und Rosa; der Dreierpack Ersatzradierer liegt bei knapp 1,50 Euro. In Deutschland ist der MONO graph leider nicht erhältlich.

  1. Die Gewohnheit lässt mich jedoch ab und zu auf den Radierer drücken.
  2. Der Radierer im STAEDTLER graphite 771 ist mit einer Länge von 39 mm und einer Dicke von 7 mm noch größer.

Top Two (3)

Montag, 13. Oktober 2014

Nach meinen Top Two der Bleistifte und der Handspitzer hier nun meine beiden Radierer-Favoriten. Es gibt einige sehr gute Radierer1: Faber-Castell Dust-Free, Kokuyo Campus Stu­dent, Mitsubishi Mark Sheet, Pentel Ain Matomaru, Plus Air-In Soft, Sakura Foam, Seed Ra­dar, Staedtler Mars plastic und diverse Varianten des Tombow Mono; auch die leider nicht mehr erhältlichen Pilot Foam und Staedtler Mars plastic Soft habe ich gerne benutzt. Be­schränke ich mich jedoch auf zwei, so sind dies der Hinodewashi Matomaru-kun und der Tombow Mono Zero.

Top Two (3)

Hinodewashi Matomaru-kun, Tombow Mono Zero

Der Hinodewashi Matomaru-kun bietet alles, was ich mir von einem Radierer wünsche: Er radiert gründlich, arbeitet papierschonend, ist krümelarm, kommt mit wenig Anpressdruck aus, hat eine geringe Eigenverschmutzung und ist sparsam. Man sollte ihn aufgrund seiner geringeren Festigkeit aber nur mit Manschette benutzen und weit vorne anfassen, um ein Abbrechen zu verhindern, doch das stellt für mich keinen Nachteil dar. – Dem Hinodewashi Matomaru-kun nicht nur im Namen verblüffend ähnlich ist der Pentel Ain Matomaru, doch der neigt bei weicheren Härtegraden zum Schmieren.

Der Tombow Mono Zero kann mit dem Matomaru-kun nicht ganz mithalten, hat aber dafür ein einzigartiges Merkmal, und zwar seine schmale Spitze2. Mit dieser lässt es sich präzise radieren, ohne das Benachbartes in Mitleidenschaft gezogen wird, was ich ungemein prak­tisch finde.

Top Two (3)

Tombow Mono One, Stangen-Variante des Hinodewashi Matomaru-kun

Wie, noch einen dritten? Nein, aber ich habe zufällig festgestellt, dass die Stangen-Varian­te des Matomaru-kun in das Gehäuse des Tombow Mono One passt, was eine großartige Kombination ergibt3. – Die Stange ist etwas härter als der Block4, was vermutlich der Halt­barkeit dienen soll, aber der Leistung keinen Abbruch tut.

Diese Auswahl kann allerdings nur eine subjektive sein, denn die Wahl des geeigneten Ra­dierers ist abhängig vom Härtegrad des Bleistifts, der Beschaffenheit des Beschreibmaterials und dem Schreibdruck. So greife auch ich immer wieder mal zu anderen, und sei es auch nur, um mich an der Vielfalt zu erfreuen.

Welche Radierer bevorzugen meine Leser?

  1. In alphabetischer, nicht wertender Reihenfolge.
  2. Ich habe zurzeit die Ausführung mit der rechteckigen Spitze, finde aber die runde ebenso gut.
  3. Der Tombow Mono One ist auch so sehr gut, doch an den Matomaru-kun kommt er nicht ganz heran.
  4. Ich denke, dass man dazu nicht die Bestandteile, sondern nur ihr Mischungsverhältnis geän­dert hat.

Tombow MONO AIR touch

Sonntag, 2. März 2014

Einen ungewöhnlichen Radierer hat der japanische Hersteller Tombow unter dem Namen „MONO AIR touch” im Sortiment. Ungewöhnlich deshalb, weil er eine um 40% reduzierte Reibung im Vergleich zum normalen MONO-Radierer hat. Doch kann das funktionieren? Ist nicht gerade eine möglichst hohe Reibung eine wichtige Voraussetzung für ein gutes Ra­dierergebnis?

Tombow MONO AIR touch

Nein, nicht unbedingt – der AIR touch zeigt, dass man auch mit weniger Reibung und ge­ringerem Anpressdruck sehr gut radieren und somit entspannt und papierschonend1 zu Werke gehen kann. Dabei fällt auf, dass er selbst bei weichen Bleistiften2 nicht schmiert, sparsam arbeitet und eine sehr hohe Radierleistung bei geringer Eigenverschmutzung bie­tet. Der AIR touch krümelt zwar etwas stärker, besonders bei niedrigem Anpressdruck, aber dieser Nachteil ist angesichts seiner Vorteile zu verschmerzen. – Interessanterweise ist der AIR touch spürbar härter als der Standard-MONO. Es heißt, seine Leistung würde durch Hohlräume und spezielle Öle erzielt.

Tombow MONO AIR touch

Exkurs: MONO

Die Marke „MONO” löste 1963 die im August 1952 eingeführte Marke „HOMO” ab, von der man sich aufgrund der homosexuellen Konnotation trennen wollte. Das erste Produkt mit diesem Markennamen war der MONO-Bleistift, der im August 1963 auf den Markt kam; ihm folgte der Bleistift MONO 100 zum 55-jährigen Firmenjubiläum im September 1967. Den MONO-Radierer gab es zunächst nur als Beigabe zu jedem Dutzend des MONO 100, doch im November 1969 kam er aufgrund der großen Nachfrage als eigenständiges Produkt auf den Markt. Sein blau-weiß-schwarzes Design hat er bis heute behalten. (Quelle: „The 100 Year History of the Tombow Pencil”, Tombow 2013.)

Tombow MONO AIR touch

Der 55 × 25 × 13 mm große AIR touch, den es auch als „MONO one”-Stangenradierer gibt3, hat die Artikelbezeichnung EL-AT und kostet 100 Yen (umgerechnet gut 70 Euro­cent). Zurzeit ist er nur auf dem japanischen Markt und bei einschlägigen Versendern er­hältlich.

  1. Besonders auf dem dünnen „Tomoe River”-Papier des Hobonichi Techo mit 52 g/m² empfinde ich das als sehr vorteilhaft.
  2. Getestet bis 4B (STAEDTLER Mars Lumograph 100). – Bemerkenswert finde ich seine Leistung zudem bei solchen Farbstiften, die nicht als radierbar ausgewiesen sind.
  3. Begrüßen würde ich eine Variante in Form des MONO zero.

Paperworld 2013 (1)

Samstag, 2. Februar 2013

Auf der diesjährigen Paperworld gab es einiges zu sehen; hier der erste Teil meiner kurzen und nicht repräsentativen Notizen. – Vermisst habe ich in diesem Jahr Brevillier-Urban, Carta Pura, Conté à Paris, Cretacolor, Derwent, Eberhard Faber, Fiskars, Herlitz, Läufer-Gutenberg, LAMY, Mitsubishi/uni, OHTO, Pentel, Pelikan, Pilot, Sakura, Schwan-STABILO und Westcott.

Paperworld 2013 (1)

Faber-Castell war natürlich vertreten, und ich habe mich nach Bleistift-Neuheiten erkun­digt.

Paperworld 2013 (1)

Zu den vorgestellten Produkten gehören der wasservermalbare „Graphite Aquarelle”, den es in fünf Härtegraden von HB bis 8B gibt. Sein mattes, dunkelgraues Äußeres mit silber­farbenem Prägedruck gefällt mir gut, und ich denke, dass dieses Gewand auch einem regu­lären Bleistift gut stehen würde.

Paperworld 2013 (1)

Ebenfalls neu ist der dreiflächige „Sparkle”, der wie ein invertierter GRIP wirkt. Die jeweils sechs dreieckigen Facetten der 174 sechseckigen Vertiefungen reflektieren das Licht in unterschiedlichen Farben – reizvoll und sicher nicht ganz einfach in der Fertigung. Einen „Pen of the Year” gab es diesmal übrigens nicht. Der des letzten Jahres war der zehnte und letzte; im Herbst, so sagte man mir, käme etwas Neues.

Paperworld 2013 (1)

Die dem Nachbarn STAEDTLER zugewandte Seite des Stands widmete sich mit großen Bannern dem „Perfekten Bleistift”. Hier hat mich überrascht, dass man nicht den typischen „CASTELL”-Schriftzug, sondern eine andere Schriftart gewählt hat.

Ein Kuriosum ist für mich Koh-I-Noor. Meine E-Mails an das Unternehmen sind bis heute unbeantwortet, und als ich mich in den vergangenen Jahren auf der Paperworld als End­kunde zu erkennen gegeben und nach Bezugsquellen für einige Produkte gefragt habe, war man schlagartig „very busy” und ließ mich stehen; einen erneuten Besuch habe ich mir daher erspart. – Bei Atoma wurde mir die Posthumus GmbH als Vertrieb für Deutschland genannt, doch dort ist man noch im Aufbau. – Tombow wartete mit einem vergrößerten Angebot für den deutschen Markt auf und Kutsuwa zeigte u. a. eine pfiffige Druckblei­stift-Zirkel-Kombination (leider durfte ich kein Foto machen).

Paperworld 2013 (1)

Bei FILA gab es keine neuen Blei- oder Farbstifte, dafür aber die Überraschung, dass nun auch der indische Hersteller DOMS zur Gruppe gehört. – Gerne hätte ich mir bei Uchida das Sortiment mechanischer Bleistifte angeschaut, doch die wurden bedauerlicherweise nicht gezeigt.

Paperworld 2013 (1)

Am Stand von RUMOLD konnte ich zwar nichts für mich neues entdecken, doch das Ge­spräch mit einem kundigen Mitarbeiter und der Anblick der vielen schönen Maßstäbe aus Holz und Metall haben mich erfreut. – Die zweifarbigen Lineale im Bild sind aus Birnbaum (hell) und Kirsche (dunkel); sie haben bereits im letzten Jahr die Ausführungen mit Cellu­loid-Facette abgelöst.

Paperworld 2013 (1)

Der Bürogerätehersteller Carl präsentierte seine Spitzer-Flotte, und als ich den „CC-2000 Custom” sah, war ich hin und weg.

Paperworld 2013 (1)

Metallgehäuse, gummigepolsterte Griffbacken, Langkonus, fünffach verstellbare Spitze – eine tolle Maschine! Interessant ist vielleicht noch, dass es zwei Varianten des Angel-5 gibt, eine in China und eine in Japan gefertigte.

Paperworld 2013 (1)

Bei Handspitzern ist Möbius+Ruppert für mich erste Wahl, und so galt dem Stand des in Erlangen ansässigen Hersteller ein längerer Besuch.

Paperworld 2013 (1)

Viele der Spitzer wurden mit Spänen farblich passender Stifte dekoriert – attraktiv und gleichzeitig auch informativ, sieht man doch sofort, welch dünnen, sauberen und gleich­mäßigen Span die Spitzer von Möbius+Ruppert schneiden. Auch die Präsentation der Line­ale aus Buchenholz fand ich ansprechend.

Paperworld 2013 (1)

In der zweiten Hälfte meiner Notizen geht es um den Auftritt von STAEDTLER, der wohl die meisten Überraschungen bot.

Flachmann

Sonntag, 4. November 2012

Bereits seit Anfang September im Sortiment des japanischen Herstellers Tombow ist der nur 5,5 mm dünne Radierer Mono smart.

Flachmann

Hier mit einem Tombow KM-KMSC.

Wer nun denkt, dieser Radierer wäre lediglich der Mono in anderer Form, liegt falsch, denn der smart ist spürbar fester. Gedacht ist er für das präzise Radieren innerhalb einer Zeile, was aber nur bei Schriftsystemen ohne Unterlängen problemlos möglich ist. Im Deutschen liefen bei schmalen Zeilen zumindest die Unterlängen Gefahr, anradiert zu werden, doch natürlich ist auch hier ein schmaler Radierer nützlich1.

Flachmann

Der 67 mm lange und 17 mm breite smart hat etwas weniger Grip und radiert nicht ganz so leicht wie der Tombow Mono, ist aber ebenso gründlich, papierschonend und krümel­arm2.

Flachmann

Durch seine Beschaffenheit und die versteifende Schiebemanschette aus Karton lässt er sich zudem gut handhaben und reißt nicht ein, und so hat Tombow meiner Ansicht nach erneut ein sehr gutes Produkt auf den Markt gebracht.

Flachmann

Der Tombow Mono smart hat die Artikelbezeichnung ET-ST und wird in Japan für umge­rechnet etwa 1 Euro angeboten.

  1. Radierer mit ähnlicher Zielsetzung sind der Kadokeshi und der Mirikeshi von Kokuyo sowie der 44050 viss von METAPHYS.
  2. Interessant zu wissen wäre, ob man die Mischung, die Prozessparameter oder gar beides geändert hat.

Tombow dust CATCH

Freitag, 1. Juni 2012

Bei der Suche nach Informationen zum Klassiker „Mono” von Tombow1, den zu bekommen knifflig geworden ist2, bin ich auf zwei neue Radierer des japanischen Herstellers gestoßen. Einer davon ist der „dust CATCH”, und der hat mich angenehm überrascht3.

Tombow dust CATCH

Der schwarze, recht weiche und 55 × 23 × 11 mm große „dust CATCH” hat eine Beson­derheit: Während andere Radierer Krümel hinterlassen, rollen sich seine zusammen und bleiben an ihm hängen, so dass das Papier sauber bleibt. Darüber hinaus arbeitet er nicht nur besser als die anderen mir bekannten schwarzen Radierer, sondern kann es auch mit guten hellen aufnehmen. Ganz gleich, ob Bleistifte unterschiedlicher Härten oder radierbare Farbstifte – der „dust CATCH” entfernt sie gründlich, papierschonend und ohne abzufär­ben4.

Tombow dust CATCH

Den mit umgerechnet 1 Euro günstigen und leider nur in Japan erhältlichen „dust CATCH” kann ich sehr empfehlen.

Nachtrag vom 4.6.12: Die Website von Tombow zeigt nur einen kleinen Teil der Pro­dukte, doch der Gesamtkatalog führt neben dem Mono auch die anderen Radierer auf.

  1. Die Ursprünge des Unternehmens gehen zurück ins Jahr 1913. Die Marke „Tombow” wurde erstmals 1927 benutzt, und der Radierer „Mono” kam 1969 auf den Markt.
  2. Es wundert mich, dass Tombow diesen und die anderen auf pencil talk gezeigten Radierer nicht mehr im Sortiment führt.
  3. Der andere ist der „AIR touch”, doch den habe ich noch nicht getestet.
  4. Ja, manche schwarzen Radierer färben unter bestimmten Umständen tatsächlich leicht ab. Löst vielleicht das Fett der Haut den Farbstoff?

Schwarz und Rot

Samstag, 7. April 2012

Einer der für mich schönsten holzgefassten Stifte ist der Tombow LV-KEV aus Japan.

Schwarz und Rot

Das Besondere an diesem Stift ist, dass 70% eine Graphit- und 30% eine rote Farbmine enthalten; beide sind 3 mm dick.

Schwarz und Rot

Der sechsflächige, 175 mm lange, 8 mm dicke und aus Abfallholz gefertigte LV-KEV ist ge­schmackvoll gestaltet. Fünf Flächen sind in den Minenfarben lackiert, wobei nur der rote Teil bedruckt ist. Die sechste Fläche ist naturbelassen und enthält die üblichen Angaben. Als Härtegrad ist HB genannt, was etwa B bei deutschen Bleistiften entspricht.

Schwarz und Rot

Wie von Tombow nicht anders zu erwarten ist die Qualität von Material und Verarbeitung ausgezeichnet. Die Minen gleiten leicht über das Papier und haben einen sauberen Ab­strich; Holz und Minen lassen sich sehr gut spitzen.

Schwarz und Rot

Schwärzung, Farbsättigung und Radierbarkeit sind hervorragend (auch die Farbmine kann man mit einem guten Radierer weitgehend entfernen, wenn man beim Schreiben nicht allzu fest aufdrückt).

Schwarz und Rot

Der Schwarz-Rot-Bleistift (黒鉛筆, kuroaka enpitsu) wird nur für den japanischen Markt hergestellt und kostet im Dutzend umgerechnet knapp 9 Euro.

Schwarz und Rot

Ein großartiger Stift!

Nachtrag vom 20.1.15: Den ersten Graphit/Rot-Stift Japans gab es 1975 (von welchem Hersteller, weiß ich leider nicht). Tombow hat damals erwogen, ebenfalls einen solchen Stift zu fertigen, diesen Gedanken dann aber verworfen. Fast dreißig Jahre später kam man darauf zurück und brachte im Februar 2004 den LV-KEV auf den Markt; 2013 wurde die Produktion gestoppt. Die größte Herausforderung bei diesem Bleistift bestand in der Fertigung der HB-Mine, bei der die Gefahr der Rissbildung aufgrund der Dicke und dem ho­hen Tonanteil größer war als bei Standard-Graphitminen. – Danke an Sola für diese Details!

1+1=2

Mittwoch, 1. Juni 2011

Mit einer ungewöhnlichen Kombination überraschte bereits im Februar der japanische Her­steller Sharp in Zusammenarbeit mit Tombow.

1+1=2

Das Set „MONO × SHARP” mit der Artikelnummer EL-MN110X enthält einen solarbetriebe­nen, 140 × 57 mm großen und 10 mm flachen Taschenrechner mit Kunststoffetui und den Radierer-Klassiker „Mono” in der mittleren Größe.

1+1=2

Der Rechner bietet die Grundrechenarten und Prozent, einen Speicher sowie Steuerbe­rechnungsfunktionen für Japan. – Zum bekannten und beliebten „Mono” muss man wohl nichts mehr sagen.

1+1=2

Mir gefallen die farbliche Abstimmung des Rechners auf den Radierer und das etwas Ana­chronistische – in einer Zeit, in der selbst im einfachsten Mobiltelefon ein Rechner steckt und fast jedes elektronische Gerät mehr als einen Zweck erfüllt, wirkt ein Taschenrechner ohne Zusatznutzen beinahe überholt.

1+1=2

Das Duo kostet umgerechnet etwa 10 Euro; die beiden anderen Varianten enthalten leis­tungsfähigere Rechner und den Stangen-Radierer „Mono One”.

Nachtrag vom 8.6.11: Zu diesem Rechner bauähnlich ist der Sharp EL-W200E.


Diese Website nutzt Cookies. Wenn Sie weiter auf dieser Seite bleiben, ohne die Cookie-Einstellungen Ihres Browsers zu ändern, stimmen Sie zu, diese Cookies zu verwenden. Mehr Informationen erhalten Sie im Datenschutzhinweis.
OK